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#öhwahl15 – Teil 4: VSStÖ

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Alle zwei Jahre wird die Österreichische HochschülerInnenschaft gewählt. Heuer ist es vom 19. bis 21. Mai soweit. Wir wollen darüber informieren und haben die verschiedenen wahlwerbenden Parteien zum Interview gebeten. Drei Fragen – Drei Antworten. Teil 4: VSStÖ.

Ein offener und freier Hochschulzugang ohne Studiengebühren, Zugangsbeschränkungen und Knock- Out Prüfungen. Ein Uni- Alltag ohne jede Form von Diskriminierungen, egal ob auf Grund von Geschlecht, Herkunft, sexueller Orientierung oder finanzieller Lage. Dafür und für noch viel mehr steht die VSStÖ, der Verband Sozialistischer Student_innen mit Spitzenkandidatin Anja Wiesflecker. Sozialismus geht laut ihnen nicht ohne Feminismus, und deshalb nimmt dieser auch eine starke Rolle in ihrer Politik ein. Heiße Themen werden also angesprochen, die auf jeden Fall diskutiert gehören!

1. Was steht ganz oben auf eurer To-Do-Liste?

Der VSStÖ bemüht sich eigentlich immer darum, mit möglichst konkreten und machbaren Projekten zu den Wahlen anzutreten. Daher möchten wir möglichst schnell unsere „75/25-Regelung“ umsetzen, die Bachelor-Studierenden den Übergang ins Masterstudium zeitsparend erleichtern würde. Außerdem arbeiten wir daran, die Auszahlung der Mietzinsbeihilfe so zu ändern, dass sie an die Einzelpersonen und nicht mehr an die ganze Wohngemeinschaft ausgezahlt wird. Dies schafft nämlich oft Probleme, wenn Personen in WGs bereits arbeiten.

2. Ihr habt drei Wünsche an den Studienstandort Innsbruck frei – was wünscht ihr euch?

Zuerst einmal ein leistbares Öffi-Ticket, dafür kämpft der VSStÖ bereits seit 2011. Die schwarz-grüne Regierung hat es damit leider nicht besonders eilig. Dann eine aktivere Frauenförderung! Es gibt zwar bereits jetzt sehr viele bewundernswerte Professorinnen in Innsbruck, aber es dürften ruhig noch mehr sein. So um die 50% wären großartig. Und zu guter letzt wünschen wir uns die Studentenverbindungen und Burschenschafter in die Zeit zurück, in der sie hängen geblieben sind. Also so ungefähr ins 19. Jahrhundert.

3. Warum wäre der Studienstandort Innsbruck ohne euch schlechter?

Da wir einerseits bewusst KEINE reine Servicepolitik betreiben. Aktionismus, kritische Standpunkte und linke Ansichten, die wir über bildungspolitische Themen hinaus vertreten, machen uns aus. Studierende waren und werden immer politisch sein – und das ist gut so! Und andererseits bemühen wir uns, an den Universitäten auf allen Ebenen zu kooperieren und realistische, linke Projekte umzusetzen, egal ob in Studien- Fakultäts- oder Universitätsvertretung.

Teil 1: KOMP

Teil 2: PUFL-GRAS

Teil 3: UNIKORN


Anmerkung der Redaktion: Die Fragen wurden per E-Mail an die Kandidaten weitergeleitet und unbearbeitet nach dem first come, first serve Prinzip online gestellt.

Hallo, ich bin der Felix und ich schreibe hin und wieder was.

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