#öhwahl15 – Teil 1: KOMP – Komplott für studieren mit adäquater Ausrüstung und angenehmen Flair

Felix De Zordo/ Mai 4, 2015/ Studieren

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Alle zwei Jahre wird die Österreichische HochschülerInnschaft gewählt. Heuer ist es vom 19. bis 21. Mai soweit. Wir wollen darüber informieren und haben die verschiedenen wahlwerbenden Parteien zum Interview gebeten. Drei Fragen – Drei Antworten. Teil 1: Komplott für studieren mit adäquater Ausrüstung und angenehmen Flair.

Mit minus 15 Euro Wahlkampfbudget starten sie in den Wahlkampf. Doch das scheint ihnen egal zu sein, die Motivation bleibt hoch. Sie schicken Emir Handžo ins Rennen, einen langjährigen Studierendenvertreter. Mit KOMP wollen sie innerhalb der Universitätsvertretung mithelfen die Studierenden abzuholen, wo sie sind – in ihrem Alltag, bei ihren Themen, Problemen und Interessensgebieten. Und das ganz ohne Werbegeschenke, Fahrradreparaturen und Gutscheine. Ob diese Strategie aufgehen wird?

1. Falls ihr gewählt werdet, was steht ganz oben auf eurer To do Liste?
Ganz oben steht die Gesinnung der guten Zusammenarbeit innerhalb der Universitätsvertretung zu pflegen. Eine friedliche, konstruktive, kollegiale und diplomatische Nachbarschaft und Zusammenarbeit, die ist und bleibt für uns von KOMP der entscheidende wichtige Teil aller unserer Pflichten. Das gemeinsame Wohl der Studierenden unserer Universität muss die Maxime unseres eigenen Handelns sein.

2. Ihr habt drei Wünsche an den Studienstandort Innsbruck frei – was wünscht ihr euch?
– Lebensbedingungen: die jenseitigen Mietpreise für Wohnungen in Innsbruck müssen an die Lebensrealitäten der Studierenden angepasst werden. Zudem muss es eine Sozialversicherung für alle Studierenden geben und die Studienzeit sollte für die Pensionsjahre angerechnet werden.

– Arbeitsbedingungen: frei zugängliche Räume an allen Fakultäten für Studierende, diese sollen als Begegnungs-, Kommunikations-, Kollaborations-, und Lernzonen dienen. Da heutzutage auch Fitnesscenter 24h geöffnet haben, wollen wir auch zumindest eine Bibliothek mit durchgehenden Öffnungszeiten an unserem Unistandort.

– Verwaltungsbedingungen: die StudienvertreterInnen machen ihre wichtige Arbeit ehrenamtlich – dies soll auch bei den Mitgliedern im Unirat der Fall sein. Denn es ist für uns nicht tragbar, dass die Uniräte für ihre Tätigkeiten 12.000 Euro pro Jahr kassieren.

3. Warum wäre der Studienstandort Innsbruck ohne euch schlechter?
Weil wir wissen, dass wir an einer der feinsten Universitäten sind die es gibt, mit den schönsten und klügsten Menschen die es gibt, studieren dürfen – und damit der Studienstandort auch weiterhin so attraktiv wie bisher bleibt, dafür werden wir uns einsetzen. Mit überzeugender Arbeit in den Ausschüssen, Kommissionen und universitären Gremien. Mit engagiertem Anbringen der Anliegen der Studierenden an das Rektorat, die Dekanate oder die Institutsleitungen. Mit kompetenter Arbeit in der Universitätsvertretung. Nicht mehr, nicht weniger.


Anmerkung der Redaktion: Die Fragen wurden per E-Mail an die Kandidaten weitergeleitet und unbearbeitet nach dem first come, first serve Prinzip online gestellt.

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