#öhwahl15 – Teil 2: PUFL-GRAS

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Alle zwei Jahre wird die Österreichische HochschülerInnenschaft gewählt. Heuer ist es vom 19. bis 21. Mai soweit. Wir wollen darüber informieren und haben die verschiedenen wahlwerbenden Parteien zum Interview gebeten. Drei Fragen – Drei Antworten. Teil 2: PUFL-GRAS.

Die PUFL-GRAS (Plattform unabhängiger Fachschaftslisten- Grüne und Alternative Student_innen- ja ein ganz schön langer Name) ist ein bunter Haufen von engagierten Menschen, die basisdemokratisch versuchen, die Uni und die Welt nachhaltiger, alternativer und gerechter zu machen. Obwohl sie derzeit die meisten Mandate in der Opposition haben, werden ihre Forderungen erst Gehör finden, wenn sie es in die Exekutive schaffen. Mit Magdalena Friedrich und Max Veulliet haben sie bereits vielversprechende Spitzenkandidaten gefunden.

  1. Falls ihr gewählt werdet, was steht ganz oben auf eurer To-do-Liste?

Für uns ist es sehr wichtig, dass die ÖH Innsbruck wieder aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und die Interessen der Studierenden laut gegenüber der Universität, dem Land und der Stadt vertritt. Das wird sich von oben bis unten auf unserer To Do-Liste durchziehen. Ganz oben steht der Wunsch nach dem Lebensraum Uni. Auch an der Uni solltest du dich sich wohlfühlen können, deshalb wollen wir Freiräume schaffen, den GeiWi- Vorplatz begrünen und deinem Radl einen überdachten, sicheren Abstellplatz zur Verfügung stellen.

  1. Ihr habt drei Wünsche an den Studienstandort Innsbruck frei – was wünscht ihr euch?

Wir wünschen uns natürlich viel mehr als drei Dinge, aber versuchen hier bescheiden zu sein, also:

– Innsbruck als Fahrradies: Wir wünschen uns sicherere und mehr Radwege.

– Wir sind laut und wir sind viele: Die Wichtigkeit der Studierenden für die Alpenmetropole soll wieder mehr ins Bewusstsein gerückt werden. Die Stadt blüht durch uns auf, wir Studis leben und lieben unser Innsbrooklyn.

– Vielfalt gemeinsam ist besser als Eintönigkeit einsam: Die Menschen in Innsbruck sollten sich der hier vorhandenen Buntheit erfreuen und bereichern, anstatt alle über einen Kamm zu scheren und sich dem Wunsch nach Einheitsbrei hinzugeben.

  1. Warum wäre der Studienstandort Innsbruck ohne euch schlechter?

Ein Innsbruck ohne die PUFL-GRAS? Schrecklich! Ohne uns hätten die Innsbrucker Studis keine nachhaltige, solidarische, mutige Vertretung mit Rückgrat mehr. Innsbruck wäre nicht nur um eine alternative Gruppe (von denen es ohnehin zu wenige gibt) und einige interessante Veranstaltungen ärmer, sondern würde auch eine zivilgesellschaftliche Stimme verlieren.

Teil 1: KOMP


Anmerkung der Redaktion: Die Fragen wurden per E-Mail an die Kandidaten weitergeleitet und unbearbeitet nach dem first come, first serve Prinzip online gestellt.

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