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  /    /  Mai

Elf Uhr Samstag morgens. Es klingelt der Wecker. Ich drehe mich Richtung Nachtkästchen und hau auf die Snooze Taste.  Schmerzende Gliedmaßen und ein fader Geschmack in Mund wecken trübe Erinnerungen an einen bewegungslastigen und trinkfreudigen Vorabend. Mein Gedächtnis rekonstruiert einen überfüllten

Surfen auf Bali, Saufen auf der Kao-San Road in Bangkok, Selfies machen vor dem Eiffelturm. Das sind die Dinge, mit denen viele junge Menschen heute „die Welt entdecken“ wollen. Dabei wird die Welt vor unserer Haustür häufig als eintönig und vollständig vertraut wahrgenommen.