Begin typing your search above and press return to search. Press Esc to cancel.

(IMHO) Kapitel dreizehn: Perspektivenwechsel – die Welt mit anderen Augen betrachten

Share

Granteln, sich beschweren, sich ärgern und Probleme sehen, sich ungerecht behandelt fühlen, ja, das kann jeder, es gehört quasi schon zum Alltag. Doch wie sieht es mit der anderen Seite aus? Sich freuen und zufrieden sein und zwar nicht dann, wenn man endlich den Sechser im Lotto hat, sondern einfach so, weil man lebt und sich des Lebens freut – zufrieden sein mit dem was man hat und nicht zu begehren, sich zu wünschen und vor allem nicht zu konsumieren?

Genau das habe ich mir vorgenommen. Es lebt sich nämlich angenehmer, wenn man sich nicht ärgert. Und genau deswegen tu ich’s. Ob das klappt? Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber auch mit kleinen Schritten kommt man ans Ziel, solange man nicht stehen bleibt.

Sich bewusst sein, aufmerksam und achtsam zu sein, seinen Gedanken aber auch seinen Mitmenschen gegenüber – wertschätzen. Denn das Schöne ist überall, man muss es nur sehen wollen, sein Herz öffnen und empfangen:

Ein Schmetterling am Waldesrand – wie oft siehst Du ihn?!
Das saftige Grün im Frühling – eine Wohltat für Deine Augen?!
Das Lächeln eines Dir Fremdens – Du lächelst zurück?!
Öffne Dein Herz und lass‘ die schönen Dinge in Dein Leben – einfache Dinge.
Lenke Deine Gedanken, aus ihnen werden Taten.
Richte sie gen Sonne, wie Deine Zimmerpflanze ihre Blüten.
Jeden Tag ein bisschen mehr.
Essen, gehen, sprechen, schauen – atmen – achtsam und bewusst.
Wertschätzend und liebend.

Auch wenn es noch so trivial ist, auch wenn man es immer wieder in ähnlicher Weise in irgendwelchen Ratgebern oder esoterischen Sprüchesammlungen findet – wahr ist‘s dennoch – und der eine oder andere mag es schon nicht mehr hören können. Aber man liest es deswegen überall, weil trotz der anscheinenden Einfachheit doch die wenigsten aus tiefstem Herzen zufrieden sind. Der Alltag, dem wir uns so einfach hingeben, reißt uns mit und verschlingt unsere Vorsätze. Durch ihn ist man auf bestimmte Dinge fokussiert und vergisst dabei das große Ganze, worum es doch eigentlich im Leben geht.

Haltet den Alltag auf Abstand, mit offenen Herzen den Horizont überblickend. Es braucht viel Übung, aber es wird klappen, daran glaube ich fest.

Foto: Die Zeitlos

Share