Begin typing your search above and press return to search. Press Esc to cancel.

Unigeflüster: Beschreibe deine Gefühle zur Bib in 2 Sätzen

Share

Die Bibliotheken der Universität Innsbruck sind immer wieder Thema kontroverser Debatten. Sollen die Öffnungszeiten verlängert werden? Darf man Trinkflaschen mitbringen? Gibt es genug Arbeitsplätze? Die Emotionen können bei diesem Thema durchaus hochgehen. Zeitlos hat nachgefragt und die aktuelle Stimmung eingefangen.

Sie ist ein zentraler Bestandteil im Leben eines Studenten. Keiner kommt an ihr vorbei – die Bibliothek. Die Einführung und Erkundung der Bib, wie sie von Studierenden liebevoll genannt wird, ist jedem im ersten Semester vergönnt. Nach dieser harmlosen Vorstellung entwickeln die Besucher eine einzigartige Beziehung zu ihr.

Zentrum des Unilebens, vor, während und nach dem Lernen beim Glühwein – die Bib steht für viele Studierende im Mittelpunkt. Der Dauerbesucher wartet schon vor den Öffnungszeiten vor der Tür und verlässt die Räumlichkeiten nur schweren Herzens erst kurz vor dem Schließen. Pragmatischer stellt sich der „fleißgie Lerner“ dem Besuch in der Bib, denn bei Bedarf kann er dort viel Zeit verbringt – muss aber nicht. Aber auch Menschen, welche die Bib während ihrer Studienzeit nur sporadisch aufsuchen und sich online ihre Dosis Information besorgen, kommen nicht an ihr vorbei.

Die klassischen fünf Arten von Studenten, die man auf der Unibib findet hat die Zeitlos bereits für euch ausfindig gemacht. Doch der platzbesetzende Student, der „kranken“ Student, der Toiletten-Hocker-Student, der „fleißige Lerner“-Student und dem Zeitungsleser-Student sind nicht die einzigen Bibliotheksbesucher. Keiner kann sich einer Meinung zur Bib entziehen und jeder verbindet seine eigenen Emotionen mit ihr. Ob geliebt, gehasst oder ignoriert – Zeitlos hat für dich auf der Hauptbibliothek im vorweihnachtlichen Lernstress nachgefragt.

 

rita-gefuehle-zur-bib-6Rita (19), Medizin: „In der Prüfungszeit macht sich da pure Verzweiflung breit. Sonst hat sie eigentlich eine gute Atmosphäre zum Lernen!“

 

gefuehle-zur-bib-3

Melina (20), Anglistik und Amerikanistik: „Zwei Sätze ist wenig. Mir persönlich ist es zu still zum Lernen. Ich habe immer das Gefühl, dass ich jemandem den Platz wegnehme, weil es doch immer sehr beengt ist und sehr voll.“

Sanda (23), Anglistik und Amerikanistik: „Es ist ein bisschen langweilig. Wenn ich unbedingt muss, bin ich dort und es hilft sowieso, dass wir die Bibliothek haben.“

gefuehle-zur-bib-1Leonie (21), Lehramt: „Ein großer Ansturm ist oft zur Lernzeit da. Viele Bücher und viele Inhalte.“

 

gefuehle-zur-bib-2Manuel (22), Geschichte: „Für mich ist die Bib ein Lernort, an dem man gut und in einer gemütlichen Atmosphäre lernen kann außerhalb der WG. Dementsprechend würde ich mir wünschen, dass in diese Richtung mehr investiert wird von Seiten der ÖH oder der Universität selber, damit diese Atmosphäre gegeben ist. Beispielsweise waren vor zwei Jahren noch Couchen installiert, die man jetzt weggeräumt hat, aufgrund dessen das wenig Platz vorhanden ist und Platz schaffen wollte. Ich finde das wäre nicht schlecht!“

 

gefuehle-zur-bib-4Nathalie (20), Translationswissenschaften: „Überfüllt. Stickig.“

 

gefuehle-zur-bib-5Iwana (20), Translationswissenschaften: „Ich bin eigentlich immer in der Bib. Längere Öffnungszeiten wären fein.“

 

Fotos: Julia Wolfschütz


Unigeflüster gefällt dir? Hier findest du unsere letzte Umfrage: Unigeflüster: Das halten Innsbrucker Studierende von den US-Wahlen.

Share