5 Gründe, warum du keinesfalls zum IFFI gehen solltest

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Wohin? IFFI? Ja, das Internationale Filmfestival Innsbruck! Keine Sorge, wenn du noch nie davon gehört hast. In den nächsten Tagen wird es online und in den Medien noch genug darüber zu lesen geben. Und damit du nicht allzu traurig bist, wenn das ganze Spektakel am Sonntag wieder vorbei ist, du aber nicht dabei warst, gibt’s hier – tadaaa! 5 Gründe, die dich beruhigen werden:

1. Wahre Filmkenner

Noch ist die Leinwand leer…

Wer wirklich Ahnung von der Filmszene hat, weiß: Alles was wirklich Qualität hat, kommt direkt aus Hollywood auf die große Leinwand. Starbesetzung vom Feinsten, in mindestens 50 Sprachen synchronisiert, erste-Sahne-Special-Effects und Action pur. Von den Filmen beim IFFI hat man doch noch nicht mal ansatzweise gehört. Kein Wunder, die kommen ja oft auch aus Ländern wie Aserbaidschan, Kolumbien, Serbien, Burkina Faso, von denen man grundsätzlich nicht so viel weiß.  Außerdem laufen die nicht mal im Cineplex, da können die ja gar nicht gut sein.

2. Teures Pflaster

Jaaa, 6,90 Euro für eine Kinokarte zum Studentenpreis ist nicht teuer. Aber für einen Film, der dann vielleicht gar nicht gefällt und das Kino ist ja auch nicht groß… Klar muss das Festival organisiert werden und so weiter, aber es ist ja auch ein kleines Festival, nicht wie Cannes oder so, und die haben bestimmt auch genügend Leute, die ehrenamtlich mithelfen. Studierende müssen sich schon überlegen, was sie mit ihrem Geld anfangen. Für 15 Euro bekommt man immerhin schon eine geile Party in den Bögen. Da weiß man, was man hat.

3. Die Qual der Wahl

Im Cinematograph lässt es sich vor oder nach dem Film noch gemütlich darüber sinnieren.

Fünf Tage am Stück, so oft geht man doch nicht ins Kino! Wie soll man sich überhaupt zwischen 60 Filmen entscheiden?! Gut, davon sind manche Dokumentationen und Kurzfilme, die schaut ja eh niemand. Vielleicht interessiert man sich auch für ein bestimmtes Land, das macht die Auswahl dann noch schwieriger, weil ja über 35 Länder vertreten sind. Wahrscheinlich ist das Festival in der Zwischenzeit schon vorbei, bis man sich überhaupt über das Programm informiert hat. Hingehen, gucken, heimgehen, so soll es laufen. Man geht doch nicht ins Kino, um sich dann auch noch drum herum mit dem Film zu beschäftigen.

4. Lesen ist anstrengend

„Originalfassung mit Untertitel“, oder sogar „Originalfassung mit englischem Untertitel“! Internationales Filmfestival, schon klar. Aber lesen ist anstrengend! Vor allem wenn so schnell geredet wird, dass man mit den Augen im Text gar nicht hinterher- und vom Film nichts mehr mitbekommt. Wenn man lesen will, nimmt man sich ein Buch. Filme sind zum Gucken und Zuhören da – und zum Entspannen. Unmöglich, wenn man andauernd eine fremde Sprache hört und dann auch noch lesen und zusehen soll, alles gleichzeitig! Beim IFFI gibt es gefühlt nur Filme im fremdsprachigen Originalton. Also, nein danke.

5. Das Wetter

Das Leokino während der IFFI-Eröffnung am Dienstag, 28.05.2019

Wir haben Mai, das ist ja quasi Sommer: Sonne, frische Luft! Nicht schon tagsüber im dunklen Kinosaal hocken. Na gut, zurzeit regnet es auch ziemlich viel, also sehr viel. So viel, dass man das Haus nicht noch wegen eines Films verlässt, wenn man daheim gemütlich mit Netflix im Bett liegen kann. Das macht man zwar jeden Abend, aber Routine ist ja auch wichtig, vor allem im stressigen Studiumsalltag. Zum IFFI zu gehen, würde nur alles durcheinanderbringen.

Wenn du dich in mindestens drei der Punkte wiedererkennst, kannst du die IFFI-Tage getrost an dir vorüberziehen lassen.

Wenn nicht, geh hin!

Hier die wichtigsten Infos auf einen Blick:

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Fotos: Lisa Probst

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