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Midlife-Crisis ist oldschool. Heutzutage ist die Quarterlife-Crisis in aller Munde. Noch nie was davon gehört? Dann bist du sicherlich nicht alleine!

Sinnkrise

Denn es ist ein weit verbreitetes Phänomen unter Studierenden und jungen Erwachsenen.

Auch ich habe noch nie über diesen psychologischen Zustand gehört, bis mich meine Mitbewohnerin, Psychologiestudentin, darauf aufmerksam gemacht hat, dass es einen Begriff für die Lebensphase zwischen dem Alter von 20 und 30 Jahren gäbe und dass der emotionale Zustand dieses Alters, die Fragen, mit denen man sich beschäftigt und Herausforderungen unter einem allgemeinen Begriff zusammengefasst werden können: Quarterlife-Crisis. Ob nun Midlife-Crisis oder Quarterlife-Crisis: Die Thematik ist sehr ähnlich, denn es geht um eine Sinnkrise. 

Die Krise kann unterschiedlich lang dauern und betrifft auch nicht jede*n. Nur, weil etwas mal nicht so gut läuft, muss nicht unbedingt das ganze Leben hinterfragt werden, jedoch zeigen die Statistiken immer deutlicher, dass es sich zu einem verbreiteten Phänomen unter jungen Menschen entwickelt hat. 

Sicherlich hat sich bereits jede*r Studierende die Frage gestellt, ob das richtige Studium gewählt wurde? Ob das alles eigentlich einen Sinn macht? Ob man sich zu langsam weiterbildet? All dies könnten Anzeichen auf eine kleinere Krise sein, die bei verstärktem Einfluss auf das Leben auch ernst genommen werden sollte. 

Nun aber genug vom Negativem, sprechen wir lieber über Methoden, mit denen etwas dagegen unternommen werden kann, denn es gibt Tricks, um Anzeichen frühzeitig zu bemerken und auch zielgerichtete umzusetzen.

Jede*r könnte von der Quarterlife-Crisis betroffen sein, vor allem in der heutigen Gesellschaft, wo wir durch soziale Medien durchgehend uns mit anderen vergleichen oder von Außen verglichen werden. Der Druck, der auf uns lastet ist zu schwer und daher ist es auch verständlich, dass man sich existenzielle Fragen stellt. Der ständige Vergleich trägt sicherlich nichts Positives zur persönlichen Entwicklung eines positiven Selbstwerts und damit einer hohen Lebenszufriedenheit bei. Also was kann dagegen unternommen werden:

  • Hör auf deine Gefühle zu verdrängen

Meistens läuft eine solche Krise im Unterbewusstsein ab, wir wollen dem nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken und verdrängen alles Negative. Denn wir denken, dass wir in diesem Moment sowieso nichts dagegen unternehmen können. Jedoch ist das nicht der Fall, wir können nämlich aktiv auf unserer Gefühle hören und uns damit auseinandersetzen. Was ärgert mich? Was stört mich? Nimm dir die Zeit, um herauszufinden, was du wirklich verändern möchtest.

  • Hinterfrage deine Berufsentscheidung

Macht dir dein Beruf Spaß? Bist du mit deiner Studienauswahl zufrieden? Aus welchen Gründen hast du dich für dieses Studium entschieden? Hör auf dein Bauchgefühl und stell deinem Unterbewusstsein diese Fragen. Wenn du mit deiner Entscheidung zufrieden bist, dann wirst du dies auch spüren.

  • Entwickle neue Lebensziele

Manchmal braucht es außer dem Studium noch weitere Ziele, die einem die Motivation geben weiterzumachen, oder auch andere Türen öffnen. Besuche Kurse, Fortbildungsseminare oder probiere eine neue Sportart aus. Dadurch wirst du viel Neues über dich lernen, was bei weiteren Entscheidungen hilfreich sein kann. 

  • Akzeptiere deine Vergangenheit

Schließe Frieden mit deinen vergangenen Entscheidungen und fokussiere dich auf die Zukunft. Lass das Vergangene los und akzeptiere und schätze deine Erfahrungen.Natürlich weiß ich, dass diese Vorschläge nicht etwas für jede*n sind und einige damit nichts anfangen können. Jedoch ist der Sinn dahinter, dass über Entscheidungen reflektiert wird, vor allem wenn man sich in so einer Phase befindet. 

Da ich immer mehr von Mitmenschen höre, dass sie sich in dieser Lebenssituation befinden, denke ich, dass mehr darüber gesprochen werden sollte, ob das Studium oder der Job denn überhaupt Spaß macht. Ob man im Allgemeinen glücklich ist und was das eigentlich für uns bedeutet. Undsollte dies nicht der Fall sein, dann zu verstehen was jede*r Einzelne*r für sich selbst etwas dagegen unternehmen kann.

Fotos: @pexels

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