7 Tipps für die dunkle Jahreszeit: eine Anleitung für Morgenmuffel

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Die Tage werden immer kürzer und draußen ist es ungemütlich und kalt. Besonders zur Herbst- und Winterzeit ist es nicht einfach aus dem warmen, gemütlichen Bett zu steigen und morgens aufzustehen. Bei uns findest du sieben Tipps, wie du deine Morgenroutine durchbrechen und den Tag besser nutzen kannst.

1. Vorbereitung am Abend

„Vorbereitung ist das halbe Leben.“ – Das hat meine Oma zumindest immer gesagt. Wer abends schon alles für den nächsten Tag vorbereitet, kann morgens länger schlafen und ist außerdem weniger gestresst. Am besten packst du am Tag vorher schon deine Sachen für die Uni zusammen, suchst dir deine Klamotten für den nächsten Tag raus und schreibst dir eine To-Do-Liste, für alle wichtigen Dinge, die anstehen. So bist du morgens perfekt vorbereitet und vergisst garantiert nichts mehr. Klingt zwar ganz einfach, kann jedoch großes bewirken.

Eine To-Do-Liste für den nächsten Tag hilft den Kopf frei zu bekommen und besser zu schlafen.

2. Rechtzeitig aufstehen

Dein Wecker klingelt zehn Minuten bevor du los zur Arbeit oder zur Uni musst? Natürlich ist es schön wenn man morgens etwas länger schlafen kann, jedoch solltest du es nicht übertreiben. Plan genug Zeit ein um dich bereit für den Tag zu machen, ohne dass du gestresst wirst. Kleiner Tipp: Wenn du deinen Wecker etwas weiter weg stellst, kommst du gar nicht erst auf die Idee die Schlummertaste zu drücken.

3. Licht in dein Zimmer lassen

Für viele sind die kürzeren Tage zur Winter- und Herbstzeit ein großes Problem. Durch zu wenig Sonne kann man schnell müde und schlapp werden. Also mach morgens die Vorhänge und Fenster auf  und lass etwas Licht und frische Luft rein. Eine Tageslichtlampe kann dabei auch große Wunder bewirken und dir helfen sanfter wach zu werden.

Der perfekte Start in den Tag: ein paar Dehnungsübungen und frische Luft.

4. Achtsam aufstehen

Achtsamkeit findet immer größere Beliebtheit und ist für viele Menschen ein großes und wichtiges Thema. Bei Achtsamkeitsübungen werden die Hormone Serotonin und Oxytocin ausgeschüttet und du fühlst dich gleich besser. Aber was gehört eigentlich dazu achtsam zu sein? Um den Kreislauf in Schwung zu bringen, solltest du dich morgens etwas bewegen. Wenn du kein großer Freund von joggen oder anderen frühmorgendlichen Sportaktivitäten bist, sind kleine Dehnungsübungen ideal. Aber auch einfach eine Tasse Tee zu trinken und sich dabei auf die eigene Atmung zu konzentrieren kann schon einiges bewirken. Wenn du dir jeden Morgen etwas Zeit für dich nimmst, startest du gelassener und frischer in den Tag.

5. Digital Detox

Du schnappst dir morgens im Bett als erstes dein Handy und überprüfst Whatsapp, Instagram, Facebook und Co.? Das solltest du lieber lassen! Um zu vermeiden, dass du direkt nach dem Aufwachen nach deinem Handy greifst, solltest du am besten auf analoge Wecker umsteigen. Nimm dir erstmal Zeit für dich, trink deinen Kaffee oder Tee und frühstücke etwas. Dein Smartphone kannst du immer noch später checken.

Um nicht gestresst in den Tag zu starten, solltest du dir morgens ein bisschen Zeit für dich selbst nehmen.

6. Frühstücken wie ein König

Dass sich nur wenig Sonnenstrahlen zeigen, beeinflusst unsere Vitamin-D Produktion und verringert außerdem die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin. Tryptophan ist in vielen Nahrungsmitteln enthalten und löst im Gehirn die Ausschüttung von Serotonin aus. Nahrungsmittel wie Hülsenfrüchte, Bananen und Getreide sorgen für eine höhere Serotoninproduktion. Versuche also ausgiebig zu frühstücken, besonders Vitamine und Kohlenhydrate geben deinem Körper die nötige Energie für die kalte Jahreszeit.

7. Rituale einhalten

Die schlechte Nachricht zuerst: Um aus der Morgenmuffel-Routine rauszukommen hilft es leider nicht sich nur an einem Tag an die Tipps zu halten. Am besten gehst du jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett und stehst zur gleichen Zeit wieder auf. Diese Routine wirst du garantiert schon bald so sehr verinnerlicht haben, dass du nicht mal mehr einen eigenen Wecker brauchst. Die gute Nachricht: Natürlich darf am Wochenende auch mal ausgeschlafen werden.

Am Wochenende darf gerne auch mal auf den Wecker verzichtet und ausgeschlafen werden.

Unsere Tipps erleichtern dir garantiert das Aufstehen. Und auch wenn du nicht jeden Tipp gleich verwirklichen kannst, auch kleine Schritte führen zum Ziel. Und wie meine Oma auch immer so schön sagte: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“


Bilder: Bild 1 „notepad“ von freephotocc nach CC0 via Pixabay, Bild 2 „window“ von Free-Photos nach CC0 via Pixabay, Bild 3 „coffee“ von Free-Photos nach CC0 via Pixabay, Bild 4 und Titelbild „morning“ von 1767892 nach CC0 via Pixabay
Text: Tjara-Marie Boine

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