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Amore überall – Wanda live in der Olympiahalle

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Das Licht geht aus, der Sound geht an. Gespannte Blicke. Die Bühne wird von einem Vorhang verdeckt, auf dem riesig „Amore“ steht. Das sind zwei kleine Liebesboten im Vergleich zu dem tosenden „Amore“, mit dem Wanda am Samstag Abend, 14. April 2018, ihr Konzert in der Innsbrucker Olympiahalle eröffnet.

 

Amore auf!

Den Blick durch die Menge schweifend, sind Arme in der Luft und Lippen bewegen sich lautstark zu Wandas Gesang. Von der ersten Sekunde an motiviert die Band das Publikum, eine bunte Mischung aller Generationen, in der gut gefüllten Olympiahalle zum Feiern. Eineinhalb Stunden lang hört man Klassiker, Gitarren- und Bass Soli, und die rauchige Stimme des Sängers.

Von Beginn an energiegeladen: Wanda

 

Von Drama über schmutzigen Rock zu Wiener Schmäh

Wanda spielt eine breit gefächerte Palette an Musik und Emotionen. Mit melancholischem, oft schmutzigem Rock, leidenschaftlich und mit rauchiger Stimme gesungen, zeigt Wanda seine raue Seite. Pures Drama ist in einer der ruhigeren Phase zu spüren, als der Tod durch vier Streicher musikalisch untermauert wird und sich der Sänger genauso dramatisch in Szene setzt. „Wer jetzt nicht hüpft, ist vollkommen bescheuert“, so die Worte des Sängers, bevor er mit „Columbo“ Party-Stimmung in die Olympiahalle bringt. Und auch die Handys müssen bei diesem finalen Song weg: Voller Kraft und Energie beenden die fünf Jungs ihr Konzert, bevor sie selbstverständlich noch zwei Zugaben spielen.

Nicht nur Wandas Arme ragen in die Luft.

 

Witzigster Moment

Schnaps und Bier bei der Arbeit? Nicht mit Marco Michael Wanda, denn er löscht seinen Durst mit ACE-Saft. Vielleicht lassen die Vitamine sein eingegipstes rechtes Handgelenk schneller heilen, denn man kennt Wanda weder mit Fruchtsaft auf der Bühne, noch mit einer Verletzung. Doch die beeinträchtigt ihn in seiner Performance keineswegs.

Trotz Gips ist Wanda überragend.

 

1, 2, 3, 4, es ist so schön bei dir                                     

Ein sehr emotionler Moment: Nach der Zugabe umarmen sich die Bandmitglieder auf der Bühne. Da liegt ganz viel Amore in der Luft. Da Auseinandergehen schwer ist, die Fans nach einer weiteren Zugabe schreien und pfeifen, werden sie belohnt. Mit einem Bussi, Baby…

Die Band umarmt sich auf der Bühne.

 

Is die Bagage wieder zam – Voodoo Jürgens

Einen ruhigen Einstieg in den Abend brachte Voodoo Jürgens, der vor dem Auftritt Wandas die noch wenigen Menschen hätte begeistern können. Der volkstümliche Touch Voodoo Jürgens, sein Sprechgesang in Mundart und die Gypsy-Elemente seines Musikstils passen zwar zu Wanda.  Dennoch fehlt die Lebensfreude, das Publikum scheint nicht da zu sein. Ob Voodoo Jürgens Tote ausgegraben hat? Einzig dieser letzte Song des Vorsängers bringt ein wenig Bewegung in Beine und Hüften. Doch als Wanda die Bühne betritt, ist das Publikum nicht mehr zu halten.

Voodoo Jürgens eröffnet den Abend mit ruhigen Liedern.

 

Eindrücke vom Konzert

Emotion sind an diesem Abend sehr zu spüren.

 

Pures Drama

 

Gib mir ein Bussi, Baby!

 

Wanda begeistert seine Fans.

 

Einmal abdancen, bitte.

 

Amore liegt in der Luft.

 

Auch das Schlagzeug scheint verliebt zu sein.

 

Wanda genießt seine Show.

 

In Mundart beginnt Voodoo Jürgens seine Show.

 

Nette Verzierung des Schlagzeugs

 

Bilder: Elisabeth Probst

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