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Unigeflüster: Warum bist du in Innsbruck?

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Hohe Lebensqualität – hohe Mietpreise. Innsbruck ist besonderes bei den Studierenden beliebter denn je. Trotz hoher Lebenserhaltungskosten reißt der Strom an Erstsemestrigen nicht ab. Warum? Wir haben nachgefragt.

 Der türkise Inn schlängelt sich zwischen den atemberaubenden Bergen hindurch. Da wo das Tal etwas breiter wird, erscheint eine Stadt am Horizont – das heiß begehrte Innsbruck. Berühmt bei Touristen, bekannt in aller Welt und sehr beliebt zum Studieren. Bei einem Spaziergang zur Uni mit dem Blick auf die verschneiten Gipfel im winterlichen Sonnenaufgang  geht einem das Herz auf.

Die schöne Alpenstadt besticht mit höchster Lebensqualität und mischt im Österreichvergleich ganz vorne mit. Bergfexe kommen auf ihre Kosten und können direkt vor der Haustür ihrem Lieblingssport nachgehen. Für Kultur- und Nightlife-Interssierte  ist die Stadt ebenso interessant wie für Reiselustige, denn durch die zentrale Lage ist es für  Europareisende eine ideale Homebase.

Aber keine andere Stadt ist in der Lebenserhaltung so teuer wie Innsbruck. Steigende Mietpreise am privaten Markt,  ein knappes Angebot an Baufläche und mehr Studierende den je heizen die angespannte Mietsituation weiter an. Neben Wohnkosten müssen sich die Studierenden auch Lebensmittel leisten und der Luxus, einige Abende mit Freunden feiern zu gehen drückt empfindlich auf das Portemonnaie. Eine Entspannung ist in naher Zukunft nicht in Sicht.

Studieren in Innsbruck ist trotz finanziellen Herausforderungen gefragter denn je. Die Zeitlos hat für euch nachgefragt, warum das so ist:

 

viola1Viola (26), Organisation Studies: „Ich bin in Innsbruck wegen dem Studiengang Organisation Studies und weil ich nicht in so einer großen Stadt studieren wollte, wo man auch a bissl was von der Umgebung hat.“

 

david_martin_theresaDavid (20), Soziologie: „Weil i am Berg oben da wohn. Ich bin geblieben weil Innsbruck eine Unistadt ist und ich deswegen nicht weg muss. Es ist nah und ich hab alle Unis schon hier.“

Martin (fast 21), Soziologie: „Weils die Berge gibt und weil man da Skifahren kann.“

Theresa (19), Soziologie: „Ich bin in Innsbruck weil ich hier Soziologie studiere. Ich finde es ist nicht wirklich klein, dennoch übersichtlich, wenn ich es jetzt mit Wien vergleich.“

 

sophiaSophia (24), Organisation Studies: „Ich bin in Innsbruck aufgewachsen und wohne hier. Ich bin hier geblieben weil ich hier arbeite und weil meine Familie, meine Freunde und mein soziales Umfeld da ist.“

 

lisaLisa (21), IWW: „Nach Innsbruck bin ich gekommen wegen den Bergen, wegen dem Skifahren und dem Skitouren gehen.“

 

anja_matriziaAnja (24), JUS: „Eigentlich aus dem einfachen Grund, weil ich‘s nach der Matura nicht gleich weggeschafft habe und hier aufgewachsen bin. Ich schätze sowie hasse an Innsbruck, dass es so klein ist und man viele Leute kennt.“

Matrizia (21), Soziologe: „Aus dem gleichen Grund wie Anja: Ich hab‘s nicht weggeschafft. Was schätze ich an Innsbruck… Ich fühl mich hier einfach dahoam!“

 

christophChristoph (26), Organisation Studies: „Weil ich in Rum aufgewachsen bin und bin geblieben, weil es oanfoch schen ist. Warum ist schön… wegen die Berge, du kannst im Winter viel machen, im Sommer auch und die Stadt ist nicht zu groß und nicht zu klein, sie hat die perfekte Größe. Du kannst alles gleich erreichen, lernst schnell neue Leute kennen und bist nicht so anonym wie in einer Großstadt.

 

sarahSarah (19), Soziologie: „Weil ich hier ein paar Verwandte habe und es mir recht gut gefällt. Mir gefallen auch die Berge und ja… eigentlich sind das die Gründe.“

 

melanieMelanie (21), IWW: „Weil ich aus Vorarlberg komme und es das Näheste ist, wo ich studieren konnte und ich nicht nach Wien wollte. Und weil ich Internationale Wirtschaftswissenschaft studieren wollte und die Möglichkeit nur in Innsbruck und Graz gibt und ich mich dann eben für Innsbruck entschieden habe.“

 

gabrielGabriel (19), IWW und JUS: „Ich bin in Innsbruck aufgewachsen, es ist eine schöne Stadt wenn man die Natur anschaut und auch die Leut‘ und deshalb bin ich dageblieben zum Studieren.“

 

Fotos: Felix De Zordo und Julia Wolfschütz

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