awW: Innsbruck ist nicht Berlin

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Von dem Ka zu dem Er zu dem Aft zu dem Klub! Sie waren hier! Kraftklub! In Innsbruck! Sie mussten sich rehabilitieren. Mit Tropenklima und genialer Musik haben sie es versucht. Ob sie es geschafft haben?

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Schweiß. Blitzlichtgewitter. Pogo. Sauna. Richtig gute Musik. Wenn ich das Konzert kurz beschreiben müsste, dann so. Laut Felix, dem Frontman der Band, hatten sie etwas wieder  gutzumachen. Als sie das letzte Mal in Innsbruck, auf dem Air & Style 2013, gespielt hatten, ging nämlich so ziemlich alles in die Hose. Die Finger zitterten vor Kälte und die erste Zuschauerreihe war nur in weiter Ferne zu erahnen. Also wollten sie sich rehabilitieren, ihren Namen reinwaschen. Dazu kam, dass dieses Konzert eines der drei letzten auf ihrer 2016er Tour war. Beste Voraussetzung für eine gute Show.

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DSC02871Die Band spielte einen guten Song nach dem anderen. Zwischendurch haben sie immer wieder von ihrem Kinobesuch im Cineplexx in Innsbruck erzählt. Da wurden sie nicht mehr hineingelassen, da sie anscheinend zu spät dran waren. Aber sie konnten dann trotzdem ein Schlupfloch neben dem heruntergelassenen Gitter finden und haben sich in das Kino zur Kassa gemogelt. Ob sie noch einen romantischen Kinoabend hatten, verrieten sie uns nicht.

DSC02825DSC02819Die Zuschauer waren überaus motiviert zu zeigen, wie sehr sie die „Lieblingsband ihrer Lieblingsband“ schätzen. Die Menge heizte Kraftklub gut ein. Die Zuschauermenge stimmte gegen Ende des Konzertes in einen Lobgesang ein. Der genaue Wortlaut des Gesanges war: „Kraftklub. *Klatsch, Klatsch, Klatsch* Kraftklub. *Klatsch, Klatsch, Klatsch* Kraftklub.“ Der Frontman, Felix, war angesichts dieser Liebeserklärung sprachlos. Nach einigen Minuten ließ ihn das Publikum den nächsten Song anstimmen.

Nach der Nässe meines T-Shirts zu urteilen bekommt dieses Konzert von mir 11 von 10 Punkten.

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Fotos: Tobias Pircher

 

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