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Sex und Co. gegen Prüfungsangst

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Stress und Nervosität in der Prüfungszeit sind normal. Vor allem bei Präsentationen ist es unangenehm, wenn man plötzlich zittrige und schweißnasse Hände oder gar nervöse rote Flecken bekommt. Etwas Lampenfieber ist für Höchstleistungen aber sogar erforderlich. Wir geben euch mal etwas andere Tipps, wie man gelassener mit Prüfungssituationen umgehen kann.

Stress und Nervosität vor Prüfungen, das kennen viele. Eine gesunde Menge an Stresshormonen ist für Höchstleistungen aber sogar von Vorteil. Viele Schauspieler überzeugen auf Bühnen weniger, wenn sie gar kein Lampenfieber haben. Ähnlich verhält sich das auch mit Prüfungssituationen. Doch wenn nervöses Zittern und Stottern zu extrem werden, dann ist man oftmals nicht mehr fähig sich zu konzentrieren.

education can be funFrüh genug anfangen – Pausen zelebrieren

Ja, das kühle Bier mit den Kollegen nach der Vorlesung, ist sehr verlockend. Der innere Schweinehund nimmt jetzt erst recht die Überhand im Kopf. Man sollte aber früh genug einen Lernplan parat haben, um zumindest vor der Prüfungszeit nicht schon eine Stresssituation zu schaffen. So kann man gut einschätzen, wann man der Verführung nachgeben kann und wann es höchste Zeit ist dem Lernen den Vortritt zu geben. Dieser Tipp ist zwar sehr trivial, sollte aber in der Liste nicht fehlen. Mit dem richtigen Lernplan können Etappenziele dann auch mit dem einen oder anderen Bierchen gefeiert werden. Natürlich sollte man das aber nicht übertreiben, denn vor Prüfungen ist ein gesunder Körper und Geist gefragt. Die Pausen sollten also öfter auch mit Sport oder anderen Hobbies gefüllt werden.

Atmosphäre schaffen

Beim Lernen ist es wichtig, dass die Rahmenbedingungen so angenehm wie möglich sind. Hier gibt es verschiedene Typen. Die einen lernen lieber zu Hause, die anderen lieber in der Bib. Es gibt StudentInnen, die gerne in Gruppen lernen, wieder andere lernen am besten, wenn sie alleine und ungestört sind. In Gruppen zu lernen hat vor allem den Vorteil, dass man von anderen motiviert werden kann. Auch ein Gefühl von Zusammengehörigkeit spielt eine große Rolle. Wenn man mitbekommt, dass man nicht der einzige auf dieser großen weiten Welt ist, der in der Situation ist, kein Leben mehr zu haben, weil er die Nase aus seinen Büchern nicht mehr rausbekommt, dann kann das durchaus positiv fürs Wohlbefinden vor Prüfungen sein.

Selbstbewusstsein stärken

„Ich kann das nicht, das wird nichts“, solche Gedanken im Kopf sind das absolut Schlimmste vor Examen oder Präsentationen. Besonders direkt bevor die Leistung abgerufen werden muss, sollten diese Gedanken aus dem Kopf verschwunden und durch positive ersetzt worden sein. Ruhig durchatmen und sich daran erinnern, dass man was drauf hat und es locker schaffen kann. Die innere Haltung wirkt sich sehr positiv auf den Stresslevel und die Prüfungsergebnisse aus. Doch oft ist es leichter gesagt als getan. Wie kann man also relaxter an die Sache herangehen? Hier helfen Entspannungsübungen, Bewegung an der frischen Luft, Abschalten bei Lieblingsmusik und Sex.

Entspann dich und hab Sex – viel Sex

Ja richtig gelesen, Sex vor Prüfungen wirkt Wunder. Die entspannende Wirkung von Geschlechtsverkehr hält bis zu einer Woche an, laut einer Studie von 2006, von Universitätsprofessor Stuart Brody. Die sexuellen Aktivitäten von 24 Frauen und 22 Männern wurden von Brody zwei Wochen lang untersucht. Die Teilnehmer führten ein Tagebuch. Jene, die vor Prüfungen viel Geschlechtsverkehr hatten, wiesen einen wesentlich gesünderen Stresspegel auf und schnitten viel besser ab. Doch aufgepasst, Selbstbefriedigung wirkt sich weniger positiv aus.


Prüfungssituation trainieren – Erwartungen einschätzen

Um gelassener in die Prüfung zu gehen, hilft es, sich im Voraus genau in die Situation einzufühlen. Das allein bewirkt meist schon, dass man positiver an die Sache herangeht. Wenn man die bevorstehende Situation, durch die man ohnehin muss, bildlich vor Augen hat, dann fällt es auch leichter einzuschätzen, ob man gut vorbereitet ist. Die Erwartungen können dem Gefühl angepasst werden, so lernt man über die Zeit, wie realistisch Lernpläne erstellt wurden und wie hoch man Erwartungen schrauben soll.

Lampenfieber, Nervosität und rote Flecken akzeptieren

Wie bereits erwähnt, ist eine gesunde Portion Stress normal und positiv um zur Höchstform aufzulaufen. Wenn der (Blut)Druck steigt, erweitern sich die Blutgefäße und bei manchen StudentInnen äußert sich das durch nervöse Flecken am ganzen Körper. Leider kann man gegen dieses Phänomen gar nichts machen, außer es zu akzeptieren und drüber zu stehen. PrüferInnen sind es gewohnt, dass Prüflinge nervös sind und kennen auch diese Flecken. Wenn es einem zu peinlich sein sollte, dann können Rötungen auf Hals und Dekollete mit einem Schal abgedeckt werden. Ein weiterer Tipp, vor allem für weibliche Studierende ist, sich die Haare zu einem Zopf zusammenzubinden. So wird vermieden, dass man bei Präsentationen ständig mit den Haaren spielt. Entspannungsübungen, wie kurze Atempausen können auch während einem Examen durchgeführt werden. Am wichtigsten ist, sich auf das zu konzentrieren, was man mit Sicherheit beantworten kann. Und sollte eine Prüfung mal daneben gehen, nehmt das Beste daraus mit! Eine misslungene Klausur ist kein Weltuntergang. Man kann Schlüsse für die Zukunft ziehen, Lernstrategien überdenken und beim nächsten Mal glänzen.

Beitragsbild: „Nervous?“ von Freddie Peña via Flickr unter CC 2.0
Foto: „education can be fun“ Akki Annant via Flickr unter CC 2.0

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