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Im Festivalfieber: Boom. Festival mischt Südtirol auf

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Am 23. August ist es soweit, das Boom. Festival in Bozen öffnet zum zweiten Mal seine Tore. Die alte Location Schloss Maretsch hat ausgedient, da die Jungs und Mädels der Boom.Family, wie sie sich selbst nennen, noch größer durchstarten wollen. Acts wie Laidback Luke, Monkeybrain und Zwette, aber auch Lokalmatadore wie Ralph Cieli und Quizzow garantieren schon mal für die richtige Musik. Wir haben uns mit Michael Casera, einem der Organisatoren des Festivals, unterhalten.

Wer oder was steckt hinter Boom. Festival?

Boom. Festival ist eine Veranstaltung organisiert vom Verein Boom, welcher im Jahre 2013 gegründet wurde um genau solche Events nach Bozen zu bringen. Die Gründungsidee hat ihren Ursprung im Bozner Nachtleben, genauer im Sudwerkclub der nun seit zwei Jahren große Beliebtheit genießt. Dessen Manager scharrten, auf der Suche nach neuen organisatorischen Herausforderungen, talentierte und junge Menschen aus allen Bereichen um sich. So findet man in der Boom. Family Studenten, Techniker, ein Grafiker, ein Journalist, einige DJs, sowie auch die Manager des Sudwerkclubs, welche auch das Präsidium innehaben. Insgesamt besteht das Team aus acht Leuten aller Altersklassen.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen ein Festival dieser Größenordnung in Südtirol zu starten?

Die Idee entstand grundsätzlich aus dem Unwillen sich mit dem Sudwerkclub zufrieden zu geben, welcher nun als Stütze für viele Boom Events dient. Außerdem blüht das Südtiroler Nachtleben in letzter Zeit regelrecht auf. DJs aus aller Welt finden Platz auf Südtirols kleinen Bühnen. Viele junge Menschen begeistern sich für dieses Ambiente und das Feedback für die Veranstaltungen ist großartig. Das motiviert einen, sich neuen Horizonten zu zuwenden und in Zukunft noch größer zu werden.

Was mich brennend interessiert: Wie baut man den Kontakt auf mit Giganten der Elektroszene, wie z.B. „Laidback Luke“?

Neben ihm waren noch viele andere Artisten dieser Größenordnung im Gespräch. Es ist unglaublich schwierig im Sommer Weltstars wie Laidback Luke auf solche, vergleichsweise kleine Festivals zu bringen. Es erfordert viel diplomatisches Geschick, eine gute Ansprechperson, welche wir im italienischen Manager von LBL gefunden haben und zu guter Letzt natürlich das nötige Kleingeld. Die Verhandlungen wurden von jedem Teammitglied persönlich täglich verfolgt und die Freude kann man sich natürlich vorstellen, als es endlich geklappt hat!

Wie finanziert ihr das Ganze?

Ein Verein finanziert sich Großteils selbst über seine Mitglieder aber auch durch Sponsoren, welche aber zweitrangig sind. Der Vorverkauf des Festivals läuft auch so gut, sodass laufende Kosten mit den Einnahmen gedeckt werden können. Was auch der eigentliche Sinn dieses Festivals ist. Man strebt keinen Gewinngedanken an, sondern versucht Südtirol mit größtmöglicher Investition etwas Neues und Einzigartiges zu bieten.

Gibt’s einen Plan B falls das Wetter schlecht wird?

Das Wetter spielt heuer natürlich eine wichtige Rolle. Im August ist erfahrungsgemäß mit schönen Wetter zu rechnen, doch im Falle von Regen steht man einigen Schwierigkeiten gegenüber. Dennoch lässt man sich von solchen Gedanken nicht abschrecken. Man wird sicherlich Regenmäntel für eine große Anzahl von Leuten bestellen. Viele Festivals finden bei Regenschauer statt und die Vergangenheit hat bewiesen, dass sich Regen keineswegs negativ auf die Stimmung auswirkt. Im Gegenteil birgt schlechtes Wetter neue Reize und eine neue Festivalerfahrung. Deshalb sehen wir dem 23. August positiv entgegen und werden uns bestmöglich darauf vorbereiten!

Was unsere Leser bestimmt auch noch wissen wollen: Wie schätzt ihr den Flirtfaktor auf eurem Festival ein? Denkt ihr, dass man bei euch sogar den Partner fürs Leben finden kann?

(lacht) Man geht nicht aufs Boom zur Partnersuche sondern um zu raven!

Hallo, ich bin der Felix und ich schreibe hin und wieder was.

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