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Let‘s become CHANGEMAKERS: Erfahrungsbericht zum Social Innovation Lab von SOS-Kinderdorf und SETup

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In Zeiten der Krise und des Wandels, wie wir sie gerade erleben, geraten Kinder, Jugendliche und Familien zunehmend unter Druck. Vor allem gesellschaftliche Herausforderungen werden in solchen Zeiten verstärkt. SOS-Kinderdorf und SETup haben daher nach mutigen Changemakerinnen und Changemakern gesucht, welche diese akuten Aufgaben mit innovativen Konzepten versuchen zu lösen. Unsere Redakteurin Nadine ist selbst Teilnehmerin beim Social Innovation Lab und berichtet von ihren Erfahrungen bei den Social Ideation Days, welche am 7. und 8. November online stattgefunden haben.

Schon während meines Bachelorstudiums in Nonprofit-, Sozial- und Gesundheitsmanagement habe ich mich viel mit den Themen, welche Kinder und Jugendliche belasten, beschäftigt. Durch die Corona-Krise werden die derzeitigen Herausforderungen für diese enorm verstärkt. Die psychische Belastung steigt und insbesondere Jugendliche werden aus dem öffentlichen Raum gedrängt. Wichtige Themen wie die Klima-Krise rücken derzeit in den Hintergrund. Die Chance beim Social Innovation Lab mit Gleichgesinnten und Expertinnen und Experten aus ganz Österreich zusammenzuarbeiten und die Möglichkeit ein eigenes Social Startup zu gründen, ließ mich schnell die Anmeldung zum Social Innovation Lab abschicken.

Covid-19 Maßnahmen machen kreativ: die „Zentrale“ der Social Ideation Days

Was ist das Social Innovation Lab?

Beim Social Innovation Lab werden Herausforderungen für Kinder, Jugendliche und Familien mit innovativen, unternehmerischen Konzepten verbunden. Während der Social Ideation Days arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Aufgabenstellungen im Kinder-, Jugend- und Familien-Bereich. Am Ende erhalten die vielversprechendsten Teams die Möglichkeit, im SOS Inkubator ihr eigenes Social-Startup zu gründen. Über vier Monate hinweg werden die Teams von Expertinnen und Experten aus dem Social Impact Bereich begleitet. Das Social-Startup-Konzept wird weiterentwickelt, bis hin zu Unternehmensgründung.

Be creative and get started!

Am 7. und 8. November war es dann endlich soweit und die erste Phase startete: die Social Ideation Days. An diesem Wochenende wurden 49 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von SOS- Kinderdorf und SETup unterstützt, sozialunternehmerische Konzepte auszuarbeiten. Das ganz Wochenende fand online statt. Ob das ein Nachteil war? Ich für meinen Teil kann sagen, dass es natürlich schön gewesen wäre alle persönlich kennenzulernen. Durch die Online-Umsetzung konnte jedoch auch aus Wien (20% der Teilnehmenden) und anderen Bundesländern (20%) teilgenommen werden. Ein weiterer Vorteil war, dass zudem motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland ihre Ideen einbringen konnten.

Workshops direkt vom Schreibtisch aus

Ein paar Tage vor dem Wochenende sollte man kurz ein paar Fragen beantworten, sich selbst auf humorvolle Weise vorstellen und vor allem sagen, welche Challenge einen am meisten interessiert. Es gab fünf Challenges: Bildung, Gesundheit, Klimaschutz, Lebensraum und Information. Zu jeder Challenge gab es Aufgabenstellungen, welche dort ansetzen, wo soziale Innovation dringend gebraucht wird. Ich selbst habe mich für die Challenge Information entschieden und zwei weitere motivierte Teamkolleginnen über das Teammatching gefunden.

Samstag und Sonntag fanden die Workshops von 9 bis 16 Uhr statt. Diese reichten von erstmal das reine Kennenlernen seiner Challenge, zu Interviews abhalten mit der Zielgruppe oder auch das Kennenlernen verschiedener Business Modelle. Über die zwei Tage hinweg, mussten viele Aufgaben in seinem Team absolviert werden, um somit die eigenen Ideen konkretisieren zu können.

Mein Team und ich konnten viele tolle Ideen entwickeln. Durch die Feedback- Gespräche mit den Mentorinnen und Mentoren von SOS-Kinderdorf und aber auch Jana und Alex, die Geschäftsführung von SETup, wurde uns auch schnell klar, wenn wir komplett falsch lagen und doch noch einmal alles umwerfen sollten. Klar – von uns hatte bisher noch niemand versucht eine Idee für ein Social Startup zu finden. Unsere Mentorinnen und Mentoren wussten aber genau auf was es ankommt und waren eine Riesenhilfe.

Unsere Mentorinnen und Mentoren: Johannes von SOS-Kinderdorf, Jana, Alex, Ninja und Martina von SETup (von links)

Fazit nach den Social Ideation Days

Die nächsten Wochen heißt es somit an unserer Idee zu feilen und zu konkretisieren, damit wir diese dann am 6. Dezember einreichen können. Das große Plus ist definitiv, dass wir bis zur Einreichung, bei zwei Online Webinaren noch mehr über Social-Business-Konzepte lernen können und was wohl am wichtigsten ist: Feedback zu unserer Idee erhalten.

Ich selbst habe während der Social Ideation Day sehr viel neues gelernt und habe den Austausch mit vielen motivierten und inspirierenden Menschen sehr genossen. Vor allem die Zusammensetzung aus 50% Studierenden und 50% Berufstätigen hat das Tüfteln an den Ideen spannend gemacht. Ich als Studentin, aber auch Berufstätige liebe den Austausch aus verschiedenen Blickwinkeln. Die nächsten Wochen werden definitiv spannend.

Am Ende wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefragt, wie sie das Wochenende beschreiben würden

Du willst auch noch aktiv werden?

Du warst zwar bei den Social Ideation Days nicht dabei, möchtest aber trotzdem eine Idee einreichen? Dann kannst du eine Mail an sos@setup.or.at schreiben.

Mehr Infos zum Social Innovation Lab findest du auf der Website: www.socialinnovationlab.at

Wenn du mehr über SETup erfahren möchtest und wissen willst, wie sie Menschen und Organisationen auf dem Weg zu einer fairen und nachhaltigen Wirtschaft unterstützen, empfehle ich euch sehr auf ihrer Website oder den Social-Media-Kanälen vorbeizuschauen!

www.setup.or.at
Instagram: setup.org
Facebook: SETup

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