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Welt-Nichtraucher-Tag

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Weißt du noch damals, als man nach nur einem Bier mit den Freunden gestunken hat, als wäre man in den Kamin gefallen, oder man zum Luft holen vor die Tür gegangen ist. Diese Zeiten sind vorbei!

Seit dem 1. November 2019 darf in Bars, Restaurants… nicht mehr geraucht werden. Dieses Rauchverbot wurde bereits 2015 beschlossen und sollte schon am 1. Mai 2018 in Kraft treten. Nach den Nationalwahlen 2017 wurde es allerdings wieder zurückgezogen. Zuvor wurde am 1.1.2019 das Alter für Tabakkonsum von 16 auf 18 Jahre angehoben. Mit eingeschlossen war, dass sich Kinder unter 18 Jahren nicht im abgetrennten Raucherbereich aufhalten durften und auch im eigenen Auto darf nur geraucht werden, wenn alle Insassen volljährig sind.

Dass sich fast jeder an diese Regelung hält, liegt vielleicht an den nicht so geringen Strafen, die auf einen zukommen. Sollte man in der Gastronomie zur Zigarette greifen, dann müssen sowohl Rauchende als auch Wirte tief in die Tasche greifen. Die Geldstrafen betragen bis zu 1.000€ bzw. 2.000€ und bei Wiederholung sogar bis zu 10.000€.

Schön zu sehen, dass doch der Großteil nichts gegen die neuen Regeln hat.

Um herauszufinden, wie Innsbrucker Studierende zu diesem Thema stehen, haben wir auf unserer Instagram-Seite eine kleine Umfrage gestartet. Hier die Ergebnisse:

Der Welt-Nichtraucher-Tag wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals am 31. Mai 1987 ausgerufen und wird dazu genutzt, verstärkt auf die Gefahren des Rauchens aufmerksam zu machen. Jährlich wird ein neues Motto ausgerufen, darunter in den letzten Jahren:

  • „Rauchen – eine Bedrohung für die menschliche Entwicklung“ (2017)
  • „Tabakkonsum und Herzerkrankungen“ (2018)
  • „Tabakkonsum und Lungengesundheit“ (2019)
  • „Die Jugend schützen“ (2020)

Besonderes Augenmerk wird dieses Jahr auf den Aspekt „Schutz der Jugend vor Manipulation durch die Tabakindustrie und Bewahrung der Jugend vor Tabak- und Nikotinkonsum“ gelegt. Die Anzahl der Rauchenden unter 24 Jahren geht zwar langsam zurück, allerdings ist da noch viel zu tun. Eine Person, die in diesem Alter mit dem Rauchen beginnt, wird zu einer größeren Wahrscheinlichkeit abhängig und zudem bekommt sie größere Probleme damit, das Rauchen im späteren Verlauf des Lebens zu kontrollieren.

Fun-Fact:

Nahe des Bahnhofs Dresden-Mitte steht ein ungewöhnliches Gebäude – die Yenidze.

Was von außen wie eine Moschee aussieht, ist innen etwas ganz anderes. Heute befinden sich größtenteils Büros und Gewerbeflächen in dem Gebäude. Allerdings wurde die Yenidze 1909 als Tabak- und Zigarettenfabrik in diesem besonderen Stil errichtet. Das hatte den Hintergrund, dass Anfang den 20. Jahrhunderts laut Vorschrift in der Dresdner Innenstadt keine Fabrik errichtet werden durfte, die als solches erkennbar war.

Bilder: Christina Schaefer