Die Zeitlos stellt sich vor! #4 Lektorat

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Die Zeitlos ist ein Studierendenmagazin – ganz klar. Aber wusstest du eigentlich, dass wir viel mehr sind als nur das? Bei uns geht es nämlich nicht nur darum Artikel zu schreiben. Es geht auch um weitere Bereiche wie: Marketing, Webdesign, Design und Layout, Event-Management, Film und Fotografie, Interviews, Lektorat und vieles mehr. In unserer neuen Artikelreihe geben wir euch einen näheren Einblick in das Zeitlosleben und stellen euch unsere vielseitigen Teams vor. In unserem vierten Teil widmen wir uns dem Lektorat-Team.

Das Lektorat ist die wohl jüngste Arbeitsgruppe innerhalb der Zeitlos-Familie. Da es uns erst seit mittlerweile knapp einem Jahr gibt, haben sich noch nicht alle unsere Zuständigkeitsbereiche klar herauskristallisiert. Immer wieder kommen neue Aufgaben auf uns zu, weshalb es besonders spannend ist, Teil dieses Teams zu sein.

In erster Linie sind wir aber vor allem für eines zuständig: Die sprachliche Richtigkeit der von der Redaktion geschriebenen Texte. Dabei richtet sich unser Hauptaugenmerk auf die semestral erscheinenden Print-Ausgaben unseres Magazins. Sobald alle Rohfassungen der einzelnen Texte vorliegen, werden sie unter den Lektoren und Lektorinnen fair aufgeteilt. Und dann kann es richtig losgehen: Die Rotstifte werden gezückt und der lustigste Teil der Arbeit beginnt. Wir sind diejenigen, die die Texte als Allererste lesen können – während alle anderen noch auf die Folter gespannt werden. Wir sind in die verschiedenen Schreibphasen involviert und dürfen unsere Meinung dazu abgeben. Wir sind also bei der Entwicklung des gesamten Textes hautnah dabei.

Beim Korrigieren zeigt sich rasch, dass sich nicht alles so schwarz-weiß-malen lässt. Das Lektorat konzentriert sich daher neben sprachlicher Korrektheit auf Einheitlichkeit.

Bei der Korrektur der einzelnen Texte geht es vor allem um das Verbessern sprachlicher Fehler. Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft aber zum Beispiel die Einheitlichkeit, die innerhalb einer gedruckten Ausgabe vorhanden sein muss. Auch dafür ist das Lektorat-Team zuständig. Damit unter den Lektoren und Lektorinnen Klarheit herrscht und die anderen Redaktionsmitglieder ebenfalls wissen, nach welchen Kriterien wir in diesen Fällen vorgehen, wurde von uns ein Leitfaden erstellt. In unseren immer wieder stattfindenden Teambesprechungen haben wir uns auf diesen geeinigt. Er ist für das Zeitlos-Team verbindlich und unterstützt die kreativen Köpfe beim Produzieren ihrer Texte.

Neben den Print-Ausgaben hat das Lektorat-Team natürlich immer auch die Online-Texte oder allgemeinen Aussendungen des Studierendenmagazins im Blick. Um Fehler in den Artikeln auf der Zeitlos-Website vermeiden zu können, gibt es in der Redaktion eine zusätzliche zeitlose Methode: das Buddy-System. Da vier Augen bekanntlich mehr sehen als zwei, wird jedes Schreibprodukt vor der Veröffentlichung vom jeweiligen Lesefreund bzw. der jeweiligen Lesefreundin korrigiert. Damit arbeitet also nicht nur das Lektorat an Texten und Textentwürfen weiter. Ist einmal kein Buddy zur rechten Stelle, kann es aber immer noch zu Rate gezogen werden.

Lektorieren bedeutet also weitaus mehr, als nur Rechtschreibfehler anzustreichen. Außerdem muss es keine stille Einzelarbeit sein. Im Team zu korrigieren und zusammen an Texten weiterzuarbeiten, bringt – wie wir aus eigener Erfahrung im Lektorat-Team wissen – nicht nur viel Spaß mit sich, sondern führt in der Regel auch zu einem vielseitigeren und kreativeren Endprodukt.

Zum Lektorieren gehört mehr als nur die Arbeit mit dem Rotstift. Auch Kreativität ist gefragt.

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Text: Valentin Reiterer und Marina Blum
Foto 1 und 2: Marina Blum
Foto 3: „notepad“ von freephotocc nach CC0 via Pixabay

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