Lost in Innsbruck? 10 Ersti-Dont’s

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Gerade habt ihr eure Ersti-Schultüte mit neuen Möbeln, Essen und sonstigen wichtigen Dingen, die man als Student braucht, ausgepackt. Die ersten Nächte in der neuen WG habt ihr gut überstanden und ihr könnt es gar nicht erwarten, das Studentenleben so richtig auszukosten. Ihr kennt euch noch nicht aus in Innsbruck? Was ihr unbedingt vermeiden solltet, erfahrt ihr hier:

1) Jedes Wochenende heimfahren.

Innsbruck ist dein neues Zuhause, das entdeckt werden muss! Wie wir ja auch alle wissen, lernt man die coolsten Leute nicht zwingend in der Vorlesung kennen, sondern auf Partys. Und die finden nun mal am Wochenende statt.

Falls das Heimweh doch zu groß ist, lade doch deine Freunde oder deinen Partner nach Innsbruck ein und nutzt gemeinsam die unzähligen Freizeitmöglichkeiten.

2) Sonntags im Mpreis am Hauptbahnhof einkaufen gehen.

Es mag zwar verlockend klingen sieben Tage die Woche einkaufen gehen zu können, doch ist das alles andere als ein entspanntes Einkaufserlebnis. Lieber noch am Samstag einkaufen gehen oder sich einen Notvorrat Nudeln und Pesto anschaffen.

P.S.: Die Machete oder das Auis haben auch sonntags geöffnet oder du lädst dich bei etwas organisierteren Freunden zum Essen ein.

3) Gespräche mit Greenpeace und Co. auf der Maria-Theriesen-Straße anfangen.

Gute Ausreden sind: 1) „Sorry I don’t speak German.“  2) „Ich hab’ schon gespendet.“ oder ganz schnell das Weite suchen, denn so schnell kommst du da nicht mehr weg.

4) In der Prüfungszeit um 8:02 in die Bib gehen.

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Ohne absolute Pünktlichkeit habt ihr vor allem in der Hauptbib und in der SOWI-Bib keine Chance auf einen Platz. Kommt aber jetzt bloß nicht auf die Idee, deswegen von Anfang an nach jeder Vorlesung in die Bib zu gehen, denn in den Bibliotheken der Theologie und Translationswissenschaften sieht die Welt schon ganz anders aus. Besonders bewährt hat sich besonders bei Gruppenarbeiten auch der Bäcker um die Ecke. Alternativ lernt es sich auch im Skilift gut.

5) Betrunkener Nacht-Snack beim Chilis.

Dazu gibt es einfach nur zu sagen: Finger weg! Außer du willst, dass dir am nächsten Tag nicht nur vom Alkohol schlecht ist.

Gute Alternativen sind Le Crobag am Hauptbahnhof (ab 3.30 Uhr), die Kaiserstube oder das Jedermanns. Nächtliche Kochsessions mit Freunden sind auch immer lustig. Falls du doch alleine kochst, safety first: der Backofen bleibt aus!

6) Zu spät und mit falscher Kleidung auf die Cloud 9.

Hier gilt: lieber früher kommen (ca. 18 Uhr) und stattdessen auch früher gehen. Denn erfahrungsgemäß gibt es Angenehmeres als die überfüllte, letzte Gondel ins Tal zu nehmen. Bei „plötzlicher“ Übelkeit den Bus von der Hungerburg in die Stadt nicht zu nutzen, deine Mitfahrer werden es dir danken. Bei einem Spaziergang lässt es sich ja auch gut ausnüchtern.

7) Den Vollpreis am Skilift zahlen.

Was viele nicht wissen: an verschiedenen Tagen oder für verschiedene Personengruppen (z.B. Anrainer) gibt es spezielle Angebote. Diese stehen allerdings oft nicht auf der Preisliste, deshalb frech sein und nachfragen. Falls du öfter Ski fahren willst lohnt sich definitiv das Freizeitticket.

8) WG-Eigenbrötler sein.

WG-Leben kann sehr schön sein, doch muss man auch selbst etwas dafür tun. Also mach nicht sofort die Zimmertür hinter dir zu, sondern kocht miteinander, geht gemeinsam wandern, Ski fahren oder feiern.

Regel Nr. 1: bei Problemen NICHT lästern, sondern miteinander reden.

9) Ein billiges Fahrradschloss verwenden. 

Wenn ihr nicht gerade einen Rost-Drahtesel habt, könnte euer Fahrrad schneller verschwinden als euch lieb ist – vor allem nach der Geisterstunde.

10) Nach dem ONS mit denselben Klamotten in die Vorlesung.

Irgendwer hat dich sicher gestern Abend auf der Party gesehen und kann dann 1 + 1 zusammenzählen. Lieber zu spät zur Vorlesung kommen, aber dafür umgezogen. Im Zweifelsfall Klamotten leihen oder die Jacke nicht ausziehen. Falls gar nichts mehr hilft: schwänzen.

 

 

Fotos: Die Zeitlos

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