6 Days of Screening

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25 Jahre ist das Internationale Filmfestival Innsbruck schon alt. In einem viertel Jahrhundert hat sich das Festival zu einer festen Größe in der österreichischen Filmszene entwickelt. Was es dieses Jahr zu bieten hat erfahrt ihr hier.

Von 24. bis 29. Mai werden über 60 Filme im Leokino und im Cinematograph im Rahmen des Internationalen Filmfestival Innsbruck (IFFI) gezeigt. Der Festivalschwerpunkt liegt dieses Jahr auf dem Thema „Grenzen“. Darunter wird aber nicht nur das Thema der physischen Grenzen verstanden, sondern auch die Grenzen im Kopf, werden in einigen Filmen behandelt. Dieser Fokus ist gleichzeitig auch eine Retrospektive der vergangenen 24. Festivals, denn dort war das Thema Migration immer schon präsent und wichtig. Neben ernsteren Filmen, die zum Nachdenken anregen, gibt es aber auch leichtere Kost, die als Ausgleich angeboten wird.

Beim 25. IFFI gibt es für die teilnehmenden Filme fünf Preise zu gewinnen. Neben Geldpreisen bekommen die Sieger auch „mutwillige Handzeichen“ entworfen von Alois Schild. Dabei handelt es sich um Kunstobjekte, welche die Leistung der Regisseure und des Filmteams symbolisieren sollen.unspecified

Unter den zahlreichen guten Filmen, die bei dem Festival gezeigt werden, befinden sich drei, die hervorgehoben werden müssen: ORIGINAL COPY, LES SAUTEURS und GIRLS DON’T FLY. Sie sprechen zwar sehr unterschiedliche Thematiken an, aber jeder Film greift die jeweilige besonders gut auf. Neben den Dokumentar- und Spielfilmen gibt es auch drei Kurzfilmprogramme. Beim 25. IFFI kann man auch zwei Weltpremieren hautnah miterleben, nämlich STALINGRAD und LIFE SAARABA ILLEGAL. Der mit dem Goldenen Bären ausgezeichnete Film FUOCOAMMARE ist ebenfalls ein Höhepunkt des Programms.

Auch das Rahmenprogramm des Festivals kann sich sehen lassen. Täglich finden Gespräche mit Filmschaffenden statt und es gibt auch die Möglichkeit für Networking.

Das IFFI versucht immer wieder Platz für Filme in ihrem Programm zu finden, die sonst nicht ihren Weg auf die große Leinwand schaffen würden. Dies wirkt sich teilweise auch auf die Finanzierung aus. Aber dennoch versuchen die Veranstalter jedes Jahr wieder eine angenehme Atmosphäre zu erzeugen. Ob ihnen das dieses Jahr wieder gelingt? Überzeugt euch selbst.

Weitere Informationen und das Programm des Festivals findet man auf iffi.at

Fotos: Verleih/IFFI 2016

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