beigeschmack – Eine Idee, eine Entscheidung und ihre Wirkung

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Das Problem der Umweltverschmutzung durch Müll macht nicht vor den Toren Innsbrucks halt. Wenn einem der Föhn die Müllsäcke um die Ohren bläst, wenn auf dem Inn die Bierdosen schwimmen und die sogenannten “Mullkübel” überquellen, wissen wir, auch die Tiroler Landeshauptstadt ist davon betroffen.

Genau dieser Thematik nimmt sich die Veranstaltungsreihe beigeschmack an. Sie soll ein Bewusstsein dafür schaffen, wie wir dem tagtäglichen Müllkreislauf den Kampf ansagen können. Das Kick-Off-Event von beigeschmack fand am 12. Mai im Upcycling Studio statt und verschaffte den Interessierten ein Bild davon, was in den kommenden Wochen auf Innsbruck zukommen wird. Die Organisatorin Karo Haier, eine engagierte Studentin, hat es geschafft, dass die Zero Waste Pionierin Bea Johnson Innsbruck einen Besuch abstatten wird. Mit ihrer Organisation WEO (witheachother) hat Sie es sich zum Ziel gesetzt, die Menschen wieder mehr zusammenzubringen, gemeinsam umzudenken und einander zu inspirieren. Das finale Event  findet  am 27. Juni um 19 Uhr in der SOWI Aula statt. Johnsons Präsentation wird uns allen einen Einblick geben, wie ein Leben ohne Müll ablaufen kann. Um sich von Bea inspirieren, motivieren und anstecken zu lassen, sollte man sich online so schnell wie möglich die limitierten kostenlosen Tickets sichern.

 

Zwei weitere Events sollen dabei helfen, selbst zu reflektieren, wo man durch Gewohnheiten Abfall produziert und wie man es schafft, möglichst viel davon zu vermeiden. Unter anderem bietet der DIY – Workshop am 24. Mai die Möglichkeit diverse Produkte herzustellen bzw. gewisse Materialien zu recyceln. Mit Catering und Musik wird dafür gesorgt, dass dieses Thema bei gemütlichem Zusammensein behandelt werden kann.

Am 3. Juni findet ein weiteres Event in Zusammenarbeit mit dem Leo-Kino in Innsbruck statt. In die Zukunft blickend, vermittelt der Film “Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen” eine Idee davon, wie jeder von uns seinen Beitrag leisten kann. Die Filmpremiere bietet allen Interessierten die Möglichkeit sich selbst mitreißen zu lassen und Fragen beantwortet zu bekommen.
Doch nicht nur diese drei Veranstaltungen sollen zur Sensibilisierung beitragen, sondern auch die Kooperation mit vielen Innsbrucker Hotspots hat einen positiven Einfluss auf die Mülllandschaft der Stadt. Diverse Bars haben eingewilligt, in der Zeit der Eventreihe nur noch biologisch abbaubare Strohhalme zu benutzen. Darunter sind das SixtyTwenty, Immerland, Hitt& Söhne, das Moustache, Die Wilderin, Deliris und die Machete vertreten.

Das Ziel von beigeschmack ist, uns allen den bewussten Umgang mit Plastik und Verpackungen nahezulegen und gemeinsam nicht nur einem Trend zu folgen, sondern aktiv etwas gegen die Müllverschmutzung zu unternehmen. Ganz im Sinne von Bea Johnson: Refuse, Reduce, Recycle.

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