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One Night in Brussels – Eristoff Night of the Wolf (Part 1)

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Zwei Mitglieder der Zeitlos erhielten vergangene Woche die einmalige Chance, an einem Eristoff Bloggerevent in Brüssel teilzunehmen. Statt zu Semesterbeginn Innsbrucks Bars unsicher zu machen, schnupperten sie die Luft des Jetset-Lebens und durften als Teil einer 15-köpfigen Gruppe von Österreichern diese exklusive Veranstaltung für geladene Gäste besuchen. Hier der Reisebericht Teil 1.

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Um 10:30 begibt sich unser kleines, aber feines Flugzeug von Innsbruck aus in die Lüfte. Noch nie bot sich uns ein so atemberaubender Anblick der schneebedeckten Berge. Kurz vergessen wir Zeit und Ort, bis wir Berge und Heimat weit hinter uns lassen. Nächster Zwischenstopp: Frankfurt. Nach 20 Minuten Gehzeit erreichen wir auch hier mit unserem leichten Gepäck, welches hauptsächlich aus Schuhen und einer großen Auswahl an Abendgarderobe besteht, das richtige Gate. Um 14:25 landen wir sicher am Brüsseler Flughafen, wo uns Tobias, wir nennen ihn liebevoll „Aufpasser“, bereits mit einem Schildchen erwartet. Als unser Wolfsrudel komplett ist, bringen uns Shuttles zum Radisson Blu Hotel. Zwischen all den geschäftigen Menschen, die im feinsten Business-Look in der Lobby rumlaufen, kommen wir uns zuweilen etwas underdressed vor. Das Hotel ist eine Augenweide für sich, der großzügige, überdachte Innenhof mit Teich bringt uns auch vom Lift aus noch zum Staunen.

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Nach einer kurzen Verschnaufpause machen wir uns auf in die nahe Innenstadt und können unsere Blicke von den goldenen Fassadenelementen am Grand Place kaum noch abwenden. Die Architektur von Brüssel an sich erinnert uns dank der Backsteinhäuser und der gepflasterten Straßen irgendwie an Amsterdam, wobei an den Kreuzungen der engen Gassen keine Grachten auf uns warten, sondern wir stattdessen auf die Manneken Pis-Statue stoßen, eine von Brüssels meistfotografierten Sehenswürdigkeiten. Die pinkelnde Figur aus Bronze hat theoretisch ihren Standort seit 1619 nie verlassen, wäre sie nicht etliche Male gestohlen und ersetzt worden. Doch die bisher existierenden Abbildungen der Statue trügen, ähnlich wie bei der Mona Lisa, was die Größe des Kunstwerkes betrifft. Die 61cm große Figur beeindruckt uns allerdings nicht so sehr, wie das exakte Abbild davon in bunt, die uns quasi auf Augenhöhe zum Belgischen Waffelladen unseres Vertrauens führt.

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Schweren Herzens widerstehen wir der zuckersüßen Verführung, wandern stattdessen durch orientalisch aussehende Gassen, die dem Straßenlabyrinth in Marrakesch ähneln, wieder zurück zum Hotel. Eine Stunde und fünf anprobierte Outfits später treffen wir uns mit unserem Wolfsrudel und Anführer Tobias in der Lobby. Gemeinsam begeben wir uns in ein französisches Restaurant namens Scheltema, welches die Inneneinrichtung betreffend etwas an ein uriges österreichisches Wirtshaus erinnert. Angeregte Diskussionen über alles, was die Themen Medien und Marketing zu bieten haben, verbunden mit dem köstlichen Essen erschaffen die perfekte Atmosphäre für eine gemütliche Eröffnung des Abends.

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Sechs Flaschen Wein später holen uns die Shuttles pünktlich ab und tragen uns eine halbe Stunde hinaus in die Nacht und stadtauswärts zur geheimen Location in einem Fabrikgebäude. Als wir uns vor den Toren zur Eristoff Night of the Wolf-Party wiederfinden, sind wir erst mal sprachlos. Das Gebäude wird durch und durch blau beleuchtet, überall sind Wölfe in ihren unterschiedlichsten Variationen zu entdecken, so auch als Eristoff-Logo, aber auch als Streetart-Kunstwerk.

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Die Schlange an weiteren Wolfsrudeln ist zwar nicht allzu kurz, doch das Warten lohnt sich allemal. Wir entscheiden uns nicht für die Fast Lane, sondern für den Eingang mit speziellen Showeinlagen. In Gruppen zu jeweils 10 Leuten werden wir eingelassen und finden uns in einem langen Gang mit schwarzen Türen wieder. Dort werden wir von einem Mann begrüßt, mit Taschenlampen ausgestattet und gebeten, durch die von ihm bereits geöffnete Tür zu gehen. Absolute Dunkelheit verschlingt uns. Die Taschenlampen, kurz aufflackerndes Blitzlicht und im Dunkeln leuchtende Pfotenabdrücke von Wölfen weisen uns den Weg, bis wir in einen mit rotem Licht durchfluteten Raum gelangen. Plötzlich zieht Nebel auf. Rote, elastische Schnüre, die quer durch den mit Spiegeln versehenden Raum gespannt sind, gilt es nun zu überwinden. Nachdem alle Gruppenmitglieder durch das Meer aus Schnüren, die von den echten roten Laserstrahlen kaum zu unterscheiden sind, durchquert haben, spricht eine Stimme zu uns. Teamwork sei nun gefragt. An der Decke entdecken wir Ketten mit roten Anhängern, die sozusagen unsere Eintrittskarte zur Wolfnight sind. Getragen auf männlichen Schultern gelingt es uns, der gesamten Gruppe Ketten von der Decke zu holen. Einen Eristoff-Shot später wird uns die Tür zum eigentlichen Event geöffnet. Doch bereits jetzt sind wir schon mehr als überzeugt, dass dies nur eine legendäre Nacht werden könne.

Zu Teil 2 geht es hier.

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Fotos: Ute Schneiderbauer

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