iF3 – Freeski Film Festival Innsbruck 2014

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Nach zwei actionreichen Tagen heißt es für das diesjährige iF3 wieder Goodbye Innsbruck. Vier Sessions an Filmpremieren und zwei geniale Partys schickten uns zufrieden aber müde in den Sonntag.

if3

Eröffnet wurde das Skiweekend am Freitag mit den ersten beiden Filmsessions.

Die Jungs von Whiteroom gaben sich die Ehre, ihren Film selbst anzumoderieren. Zumindest war das ihre eigentliche Absicht. Nach drei Wochen in einem Zelt ohne Netz kann es aber schon mal passieren, dass es einem beim Anblick einer Horde gespannter Jungs und Mädels die Stimme verschlägt. Wir verzeihen ihnen diese kleine Marotte gerne, denn From A to K and BaCk again machten trotz wenig Schnee richtig viel Lust auf Winter.

Im Anschluss zeigten die ganz Großen der Szene, was das Genre des Skifilms heutzutage alles zu bieten hat. Sweetgrass lieferte einen spektakulären Nightshoot ab und punktete mit LED beleuchteten Fahrern und bunt erhellten Faces. Mit Afterglow punktet Sweetgrass nicht nur mit besonderer Filmtechnik – auch das Niveau der Jungs auf ihren Brettern lässt die Zuseher nicht schlecht staunen.

Die erste Session beenden Stept Production mit einem extrem progressiven Jib-Movie und vielen Stinkefingern. Alles, was es hier zu sagen gibt, ist der letzter Eindruck unserer Kollegin: “Normalerweise sollen Skifilme dich richtig geil auf den Winter machen, aber  bei Ten and Two konnte ich nur dran denken wie gefährlich Skifahren ist.” Trotz richtig gefährlichen Parts zeigen die Fahrer von Stept auch heuer wieder, dass sie keinen Kicker oder Drop scheuen, um letztendlich auf dem Screen eine im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubende Performance hinzulegen.

Den Freitag beendet Nico mit einer Standing Ovation für die kürzlich verunglückten Bergsportler JP Auclair, Andreas Fransson, Liz Daley, Sebastian Haag, Andrea Zambaldi. Sie alle wurden auf dem iF3 gebührend gefeiert. JP’s Part aus All I Can verschlug besonders nach dieser Tragödie jedem die Sprache und ein Gänsehautfeeling breitete sich im ganzen  Saal aus.

Der Samstag sollte das ganze Spektakel noch toppen. Shades of Winter, The Bunch und Level1 legten spitzenmäßige Produktionen vor. Doch das Beste kam zum Schluss. Die Lokalmatadoren der Freeskicrew zeigten alles, was sie drauf haben. Die Jungs moderierten gemeinsam an und füllten dabei die ganze Bühne. Mit Tribute würdigen sie ihrer Freundschaft und feierten die lokalen Faces, die Tirol zu bieten hat.  Bei eigenem Soundtrack startet der Film mit Innsbrucks Highlights, wie dem Goldene Dachl. Im nächsten Moment fliegen Bene und Marinus Höflinger, Gründerbrüder der Freeskicrew, auf ihren Brettern in Richtung Tal. Es ist immer wieder ein Hochgenuss diese Freude zu spüren, die auch auf der gewaltigen Abschlussfeier zu spüren war.

Als Resümee des Internationalen Freeski Festival in Innsbruck stellen wir fest: höher, weiter, stärker heißt die Devise und ein Core-Sport professionalisiert sich! Trotzdem: Der Mittelfinger ist wieder IN!

Danke iF3 für dieses coole Event, Pray for Pow und Ride on.

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