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Appell aus Verzweiflung

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, dies ist ein Appell an alle, die einmal jung waren und denen das Wort Empathie noch ein Begriff ist!
studying in the mountainsWir, 2 Studentinnen, sind seit Juli auf der Suche nach einer Wohnung in Innsbruck.
Voller Euphorie begaben wir uns auf die Suche nach einem neuen Heim, auch Studenten-WG genannt. Mittlerweile kann man von einem depressiven, aggressiven und von tiefer Verzweiflung geprägten Gemütszustand sprechen.
Überteuerte Wohnungen, Massenbesichtigungen, unzuverlässige Makler, Absagen bevor man die Wohnung jemals gesehen hat und von Mietpreisen in utopischer Höhe brauchen wir gar nicht erst anzufangen.
Ist Innsbruck jetzt das neue NYC oder seit wann haben wir das Bankkonto eines Liechtensteiners?
Sollen wir jetzt studieren aber bis zu unserem Abschluss bei Mami & Papi wohnen bleiben?
Top ausgebildet, aber ohne jegliche Idee was selbstständiges Leben, Verantwortung & Verpflichtung beinhaltet – wollt ihr das?
Und wie kann es sein, dass der Innsbrucker Wohnungsmarkt einem Wald voller Bäume gleicht, wo anscheinend jeder einzelne Ast schon besetzt, massiv überteuert oder mit einem Schild „No Students“ behangen ist?
Liebe Besitzerinnen und Besitzer von freien Mietgegenständen – bitte stellt uns diese zur Verfügung!
Wir sind keine Monster die Wohnungen zerstören, Alkohol wie Wasser trinken und Joints rauchen als wären diese IQ-steigende Wundermittel. Nein verdammt!
Wir sind Studenten, junge Menschen die eine Hochschule besuchen und versuchen erste Schritte in die Destination „eigenständiges Leben“ zu gehen.

Falls diese Worte unsererseits auch nur das Geringste in Ihnen ausgelöst haben – bitten wir Sie innigst uns zu kontaktieren!
Ansonsten gibt es bald ein fetziges meet & greet unter der Innbrücke!

Kontakt:
6020.wg@gmail.com

Foto: Sebastian Mader

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