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THIS IS NOWHERE

© Gabriel Hyden
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„Let’s carpe the fuck out of this diem“, „Jung, schön & erfolglos“ oder „Marco P’rolo“ sind die Antwort auf YOLO, SWAG & Co. Der 21-jährige Innsbrucker Laurin hat mit dem Statement „Es keat oanfoch viel mehr gschmust“ die Weltanschauung revolutioniert und zu ausgedehnten Schmuseabenden beigetragen. Neben der Jugendbewegung INNSBRUCK MY ASS und seinem kürzlich eröffneten Shop in Innsbruck in der Nähe vom Wiltener Platzl schlägt das Herz des jungen Unternehmers für die Musik und seine Jungs der Soundterrasse. [Das Gewinnspiel befindet sich am Ende des Interviews]

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Wie entwickelte sich das Label NOWHERE?
Angefangen hat alles mit dem Spruch „Es keat oanfoch viel mehr gschmust“. Als ich dann gemerkt habe, dass das so gut bei den Menschen ankommt habe ich weitere Ideen die mir im Kopf herumgeschwirrt sind auf T-Shirts gepackt. Als das eine gewisse Größe angenommen hatte, habe ich mich dazu entschieden alles unter ein Dach zu bringen und daraus wurde dann das Modelabel NOWHERE. Inzwischen ist daraus aber viel mehr als nur ein kleines Teenagerprojekt geworden. NOWHERE ist mein Job und meine Leidenschaft, in die ich viel Arbeit stecke. Ob Webshop oder unser Store in der Franz-Fischer-Straße 5 in Innsbruck. Alles wächst und gedeiht, schnell und gut.

Schmeißt du den Shop, die Bestellungen und das Drumherum ganz alleine?
Wir sind so wie das A-Team. Ein Haufen nutzloser Typen die aber doch immer irgendwie alles auf die Reihe bekommen. Spaß beiseite. Den Großteil mach‘ ich selbst aber es gibt viele wichtige Helfer und Supporter die im Hintergrund arbeiten und ohne die das Ganze nicht möglich wäre.

© Gabriel Hyden

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Was ist dein Lieblingsoutfit & warum?
Ich liebe dunkle Farben und Teile ohne viel Schnickschnack. Ich mag Skinnyjeans. Dazu weit geschnittene Oberteile und jede Art von Kopfbedeckungen. Ein gutes Outfit sollte immer unüberlegt aussehen. Und wohlfühlen muss man sich natürlich in dem Zeug was man trägt. Sonst ist‘s nicht cool.

Trägst du privat dein eigenes Label?
Ich lasse meine Sachen lieber von anderen tragen. Die können dann meist besser beurteilen ob ihnen das auch gefällt was ich so mach. Ich kann Dinge, mit denen ich mich so intensiv beschäftige oft nicht mehr objektiv beurteilen.

Soll das heißen du stehst in der Öffentlichkeit nicht hinter dem, was du machst?
Klar glaube ich das einem selbst gefallen muss, was man macht. Ich stehe voll und ganz hinter dem, was ich mache, nur muss es eben nicht immer 100%ig mein Geschmack sein. Nur weil ich etwas aber privat nicht anziehen würde, heißt es nicht, dass ich es nicht cool finde.

Was bedeutet für dich „cool“?
Ich habe eine sehr eigene Auffassung von Coolness. Schrägheit, Unperfektheit. Ich mag es wenn Dinge oder Menschen anders sind und einen im ersten Moment verwirren oder verstören. Das find ich gut. Cool ist außerdem nur der, der nie darüber nachdenkt, cool zu sein.

Du hast vorhin die Musik erwähnt. Inwiefern verbindest du Mode mit Musik?

Ich bin der Meinung, dass Musik und Mode zwei untrennbare Dinge sind. Mode ist immer von Musik geprägt und umgekehrt. Ob es nun Punker, Raver oder Mods sind. Jede Musikbewegung hat ihren eigenen Kleidungsstil. Ein Grund dafür ist auch, dass man sich mit Musik und Mode am leichtesten von anderen Menschen abgrenzen, beziehungsweise sich mit anderen Menschen verbinden kann.

Bei dir im Shop gibt es ja auch Vintagesachen. Wo bekommst du die her?
Puh… Das ist eine stetige Suche im Internet, auf Flomärkten, bei Bekannten und Freunden.

© Gabriel Hyden

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Wie stehst du zu Massenproduktion und überteuerten Markensachen?
Wenn die überteuerten Markenklamotten das Geld wert sind ist das für mich völlig okay. Ich bin aber der Meinung, dass – wie mit fast allem heutzutage – die Klamotten dem Preis nicht mehr entsprechen. Wenn sich jemand bei einem Billigdiscounter eine Hose um 1€ kauft, sollte einem schon der gesunde Menschenverstand sagen, dass da etwas faul ist. Generell finde ich, ist es wichtig, dass sich jeder informiert woher die eigene Kleidung kommt und ob man das auch wirklich vertreten möchte.

Wo trifft man dich mit deinem Label?
Da wir jetzt einen eigenen Shop in Innsbruck haben sind wir nicht mehr auf so viele Pop-up-Stores wie bisher angewiesen. Dennoch werden wir aber auch in Zukunft bei den Partys von unseren Freunden der Soundterrasse dabei sein und unsere Sachen verkaufen.

Welche Projekte erwarten Innsbruck noch?
Es wird auf jeden Fall wieder den Jugendstil Vintage- & Designmarkt geben – diesmal wird es eine Kombi aus Shoppen und Party – sowas hat die Welt noch nicht gesehen! (lacht) Außerdem sind wir vor kurzem mit unserem neuen Webshop online gegangen. Hier kann man neben dem üblichen Sortiment auch noch unseren Vintagestuff, Sonnenbrillen und andere coole Sachen von verschiedensten Marken bequem online kaufen. Außerdem gibt’s auf der Website dann auch noch Musik- und Partytipps. Weitere Shops sind auch schon in Planung – wann und wo es diese geben wird, erfahrt ihr natürlich auf unserer Facebook-Seite.

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