Organic Dance Music Festival – nach dem ersten mal schon legendär

Share

Circa 6000 Besucher 29 Acts und haben am Samstag, den 31.Mai auf dem Gelände am Zenith in München den Boden vibrieren lassen. Die Organisatoren haben keine Kosten und Mühen gescheut und ein einzigartiges Line-up kreiert, das vom industriellen Flair der 20er Jahre gekonnt umschmeichelt wurde.Organic Dance Music Festival

Um 14.00 spielten Greta liebt Paul den Auftakt. Die Stimmung war ausgelassen und die Wolken vom Vortag schienen sich zeitgerecht in Seifenblasen zu verwandeln und Sonnenschein mischte sich stilvoll mit Laserlicht. Anschließend wurde zu Sounds von Paul and the Hungry Wolf, Phonat, HVOB, Monkey Safari und Tensnake getanzt bis die blaue Stunde der schwarzen Nacht platz machte. Am Secret Floor gaben gleichzeitig Acts wie Staab und Christian Pommer feine Tunes zum Besten.

Im Zenith startete währenddessen eine Aneinanderreihung auditiver Sternstunden. Die Berliner von Jungs von Moderat, die Hamburger Größe Boysnoize, Exportschlager Fritz Kalkbrenner, das Deep-House Projekt Ame und der final Act Cocolores gaben sich die Turntables in die Hand. Bei einem derartigen Programm war es selbst den müdesten Beinen nicht möglich auch nur kurz von der Tanzfläche zu verschwinden.

Zur gleichen Zeit brachten der Schotte Rustie, Modeselektor, Feads, Alex Banks von Monkeytown Records, Schlachthofbronx mit ihrem Munich Bass und The Bug feat. Flowdan den Kruppstahl des Kesselhaus zum Schwingen und die Meute zum Feiern. Um 7.00 beendete SCNTST, der letzte Act, das Festival krönend.

Wer also seinen Festivalplan für nächstes Jahr erstellt, sollte das Organic Dance Music Festival als Pflichttermin markieren. Absoluter Wahnsinn.

Share