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are u asit?

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Die Zeitlos hat sich mit dem überaus sympathischen Neuankömmling in der Tiroler Modebranche getroffen, um über sein Label „AreUasiT“ zu reden. Ohne Fremdfinanzierung und aus eigener Kraft entwirft und druckt der junge Tiroler, Dominik Schubert, seine T-Shirts für Frauen und Männer, die man schon in ein paar namhaften Innsbrucker Shops kaufen kann.

© Are u asit

© Are u asit

Wie bist du auf den Namen “are u asit” gekommen?

Es ist einfach ein Brandname wie jeder andere. Der Teil „are u“ (engl. Bist du?) ist selbsterklärend – „asit“ ist an das englische Wort „acid“ (engl. Säure) angelehnt, wobei ich das c einfach mit dem Anfangsbuchstaben von meinem Nachnamen ersetzt habe.

Hast du schon Erfahrungen im Bereich Textil und Design?

Ich habe mich schon länger für Mode interessiert und ein Freund hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich mit Shirtgrafik arbeiten könnte und ich habe es dann einfach probiert.

Wer steht hinter dir? Wirst du finanziell/manuell in irgendeiner Weise unterstützt?

Ich bekomme viel Unterstützung von Freunden und Familie. Aus finanzieller Sicht bin ich aber alleine für das Projekt verantwortlich – also es gibt niemanden, der mich finanziell unterstützt.

Wie gehst du mit Rückschlägen/negativer Kritik um?

Positiv! Ich arbeite einfach weiter. Natürlich freue ich mich über jede positive Resonanz aber auch über jede negative. Mir ist es lieber, wenn der- oder diejenige mir gleich ins Gesicht sagt, ob ihm/ihr was gefällt oder nicht. Man kann sich durch gute Kritik weiterentwickeln!

Beteiligst du dich auch am Trend zur Nachhaltigkeit in der Kleidung? Wenn ja, wie?

Bislang noch nicht, weil das Projekt noch ziemlich jung ist und weil ich vorerst bemüht bin es so zu etablieren. Prinzipiell bin ich aber für alles offen.

Was würdest du all denjenigen raten, die sich in dieser Branche auch etablieren wollen?

Sie sollten viel Engagement, viel Liebe zum Detail, ein realistisches Startkapital und vor allem Durchhaltevermögen besitzen. Bei mir zum Beispiel ist im ersten halben Jahr nichts Erwähnenswertes passiert – ich bin halt weiterhin drangeblieben. Aber nach einem dreiviertel Jahr gab es eine extreme Kehrtwende und von da an ging es ziemlich bergauf. Von April 2011 bis jetzt ist viel passiert.

Woher nimmst du dir eigentlich die Zeit?

Ich arbeite 10-15 Stunden die Woche neben meinem Architekturstudium und Familienstress gibt’s auch immer wieder. Ich bin ziemlich ausgelastet, viel mehr geht nicht. Aber das ist ok!

Hast du dich auch schon mal nach neuen Möglichkeiten des Druckverfahrens erkundigt?

Ja klar! Derzeit bedrucke ich die Shirts manuell im Siebdruckverfahren. Ich finde, das macht sie speziell, weil man die Motive nie genau gleich positionieren kann und dadurch wird jedes Stück ein Unikat. Solange meine Stückzahlen im überschaubaren Bereich bleiben werde ich mich aber auf kein anderes Druckverfahren einlassen.

Wie entstehen die Motive?

Zuerst zeichne ich sie per Hand und übertrage die Grafik dann auf den Computer. Ich arbeite ausschließlich mit Photoshop und Illustrator.

© are u asit

© are u asit

Wie viel kosten eigentlich deine Shirts?

Wenn man sie bei mir privat kauft, dann zwischen 25 und 30 Euro, je nachdem welches Motiv. Pullover kosten bei mir 55 Euro, Tank Tops zwischen 25 und 30 Euro. Im Shop kosten die Pullover 69,90 Euro, T-Shirts 34,90 Euro und die Tank Tops um die 30 Euro.

Nicht unbedingt die günstigsten Preise…

Ich weiß, aber die Textilien mit denen ich arbeite haben eine Top-Qualität. Ich habe im vornhinein verschiedenste Materialen ausprobiert, bedruckt und öfters gewaschen. Es war mir wichtig, dass alle Textilien eine super Performance in Bezug aufs Waschen haben – cool geschnitten und angenehm zum Tragen sind. Ich verdiene ja an dem Ganzen relativ wenig. Ich mach es auch nicht wegen dem Geld, sondern weil es mein erstes eigenes Projekt ist, an dem mein Herzblut hängt!

Vielen Dank für das nette Gespräch!

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