Bianca Brodbeck/ Februar 24, 2020/ Genial

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Eine Gitarre, die über die Bühne fliegt, einige Fans, die wild hüpfend ihre Arme in die Höhe werfen, und eine Band: Royal Republic. Am gestrigen Sonntag, den 23.02.2020, hat die vierköpfige Rockband die Music Hall Innsbruck mit energetischen Beats zum Beben gebracht. Die Zeitlos war beim fabulösen Finale der Tournee Club Majesty der Band Royal Republic in der Music Hall Innsbruck dabei.


Warm-up mit Blackout Problems

Bevor die vier Künstler von Royal Republic auf die Bühne gehen, für die alle Fans gekommen sind, sorgt die Band Blackout Problems dafür, dass sich die Tanzbeine des Publikums aufwärmen. Der Sänger Mario Radetzky schreit sich die Seele aus dem Leib, während er gekonnt von einem Ende der Bühne zum anderen springt. Es ist nicht zu übersehen, dass die vierköpfige Rock-Band aus München mit Leidenschaft und Freude eine großartige Live-Performance abliefert. Nachdem Radetzky ein paar Mal durch das Publikum gelaufen ist, feiert er sich nochmal beim Crowdsurfing. Auch wenn wir auf musikalischer Ebene kaum etwas kritisieren, finden wir so viel Eigenlob für diesen relativ jungen Künstler ein wenig zu selbstbewusst.

Die Vorband: Blackout Problems


Royal Republic: Club Majesty

Die Show hat sich wegen eines kurzen Blackouts etwas verzögert. Nachdem offenbar jemand ein Kabel falsch umgestöpselt hat, geht das Hauptprogramm des Abends endlich los. Einige Fans haben uns verraten, dass Royal Republic gerne noch eine Runde mehr auf der X-Box zockt, bevor sie mit voller Power die Bühne rocken. Club Majesty ist nicht nur der Name der Tour, sondern auch der ihres neuen und insgesamt vierten Albums. Die schwedische Band beendet ihre Tournee aus insgesamt 40 Konzerten, in der nicht ausverkauften, aber auch nicht leeren, Music Hall Innsbruck.

Royal Repulic rocken in der Music Hall Innsbruck


I would’t stop movin‘ if I could!

Mit viel Licht und Sound eröffnen die vier Jungs ihr Konzert. Von Beginn an toben die Fans! Wie erwartet lässt die Musik nicht zu, dass man still vor der Bühne steht. Arme in der Luft, klatschende Hände, springende Meute – und das während des gesamten Konzerts! Im Vergleich zu Blackout Problems wirkt Royal Republic cooler und geübter auf der Bühne. Mit ihren glänzenden, schicken Outfits haben sie das Publikum fest im Griff und auch musikalisch sind sie der starken Vorband nochmal überlegen.

Auch Jonas Almén wusste es, die Menge mit Solos zu begeistern


And I can’t fight the disco!

Mit viel Humor und Show untermauern die vier Bandmitglieder ihr Konzert. Der Sänger Adam Grahn wirft seine Gitarre gekonnt einem der Backstage-Jungs zu. Um seine Stimme zu ölen, stößt er mit dem Drummer Per Andreasson an. Schon alleine des Witzes wegen haben sich diese zwei Stunden Live-Musik ausgezahlt. Dabei ist die musikalische Leistung nicht zu verkennen, denn mit gekonntem Schwung bringen die rockigen Sounds jeden zum Abfeiern. Am Ende verkündet Grahn den letzten Song und gibt dem Publikum gleichzeitig zu verstehen, dass es Zugaben geben wird. Mit voller Power beendet Royal Republic das grandiose Konzert. Verdient lassen sie sich mit lautem Applaus des Publikums feiern.

Adam Grahn an erster Front mit „Tommy-Gun“


Eindrücke vom Konzert

Mario Redetzky als Leadsänger der Blackout Problems
Eine aufällige Lichtschow sorgte zusätzlich für Stimmung
Gitarrist und Sänger Hannes Irengârd
Jonas Almén an der Gitarre
Adam Grahn mit Leidenschaft und Witz

Bilder: Julia Gmeiner

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