IFFI – Das Internationale Filmfestival Innsbruck 2017

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Bereits zum 26. Mal findet dieses Jahr vom 23. bis 28. Mai das Internationale Filmfestival Innsbruck, kurz IFFI, statt. Sechs Tage lang kann man sich jeweils von 11:00 bis 22:00 Uhr das Beste aus dem internationalen Film-Programm herauspicken oder gleich in den Sesseln im Leokino und im Cinematograph versinken und sitzen bleiben.

Wie immer gibt es auch heuer wieder einen Länderschwerpunkt: Kirgistan, und gleich danach Myanmar. Was diese beiden Länder gemeinsam haben? Es sind sehr junge, gerade erst aufblühende Demokratien mit sehr geringem Bekanntheitsgrad in Europa. Die erst kürzlich eröffnete Yangon Film School in Myanmar schickt mit Shun Lei Swe Yee eine junge Filmemacherin nach Innsbruck, die ihren Film „My Mandalay“ präsentieren wird, eingebettet in eine Kurzfilmreihe der Yangon Film School. Kirgistan und seine postsowjetische Geschichte wird durch verschiedene Kurz- und Langfilme portraitiert.

Als Eröffnung am Dienstagabend wird der Film „Jiří Menzel – To Make a Comedy Is No Fun“ von Robert Kolinsky gezeigt. Er ist Teil mehrerer Filme, die den tschechischen Oscarpreisträger Jiří Menzel ehren, der persönlich zum IFFI nach Innsbruck kommt.

Ebenfalls zu Gast sind Miloš Radović, Regisseur des serbischen Filmerfolges „Train Driver’s diary“ sowie dessen Hauptdarsteller Lazar Ristovski. Die Tragikomödie ist die serbische Oscar-Einsendung 2016 und unter anderem Preisträger des Young Audience Awards in Sarajevo.

Den Ehrenpreis des diesjährigen Festivals erhält die Schweizerin Franziska Reck, die das IFFI als Filmemacherin bereits seit 12 Jahren bereichert.

Aus dem Iran reist der Schauspieler Farhad Kheradmand an, um drei Filme des im Juli verstorbenen Regisseurs Abbas Kiarostami zu präsentieren. Einer davon ist „Copie Conforme“.

Aber auch aus der Heimat gibt es einige Highlights: Drei Filme feiern Österreichpremiere, einer davon („Home is Here“ von Tereza Kotyk) spielt sogar im O-Dorf.

Doch diese kurze Auswahl an nur einigen Highlights soll die weiteren 70 Filme nicht in den Schatten stellen, darunter Dokumentationen, Kurzfilme und Spielfilme aus sämtlichen Kontinenten. Und auch das Rahmenprogramm sei nicht vergessen: Drei Mal (Mi, Do, Fr) kann man ab 11:00 Uhr in der Machete in der Anichstraße „cinema-brunchen“ (was genau darunter zu verstehen ist, findest du am Besten vor Ort heraus). Der afrikanische Filmklassiker „Bintou“ wird auch auf der Geiwi gezeigt, DJ Albi Dornauer bespielt das Leokino-Foyer am Mittwochabend mit Weltmusik und nicht zu vergessen natürlich die IFFI-Closing-Party am Sonntag in der Supperia in der Amraserstraße.

Ebenfalls am Sonntag findet auch die Präsentation des Gewinnerfilmes des Internationalen Spielfilm-Wettbewerbs statt sowie die Ehrung eines Filmes durch das Publikum: 1000€ erhält der Gewinner des Publikumswettbewerbs. Der Südwind-Filmpreis geht an einen der vier Jugend-Filme. An welchen entscheidet eine Jury aus tiroler Schülern und Lehrlingen. Die vierte Unbekannte im Programm ist der Gewinnerfilm des DOC: Der Dokumentarfilmpreis, der von der Stadt Innsbruck unter sechs nominierten Filmen vergeben wird.

Egal ob du im Kino lieber lachst oder weinst – du solltest dich aufmachen zum diesjährigen IFFI, denn so viele gute Filme und internationale Gäste sieht man selten in Tirol! Die studentenfreundlichen Preise lassen es auch durchaus zu – also, worauf wartest du?

 

Factbox:

  • 23. – 28. Mai
  • Leokino, Cinematograph
  • Festivalpass (Ermäßigt): 35€; Einzeleintritt (Ermäßigt): 6.90€
  • Preise: Internationaler Spielfilmwettbewerb, Dokumentarfilmwettbewerb, Südwind Filmpreis, Publikumswettbewerb

Bilder: Internationales Filmfestival Innsbruck, http://iffi.at

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