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Serientipp: Party Down

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Nach der Vorlesung schnell nach Hause – Umziehen – Jause einpacken – und schon wieder aus dem Haus gehen, um gerade noch rechtzeitig zu Dienstbeginn am Arbeitsplatz zu sein. Kaum jemand kennt die Situation sich mit kleineren Nebenjobs über Wasser zu halten, während man an seiner eigentlichen Bestimmung arbeitet besser als wir Studenten. Einzig aufstrebende und hoffnungsvolle Schauspieler, die in Hollywood vom Entdeckt werden und dem großen Durchbruch träumen, aber bis dorthin trotzdem auch Essen und Miete bezahlen müssen, können uns in diesem Bereich vielleicht das Wasser halten.

Von genau diesem Schlag Mensch handelt die Comedy Serie „Party Down“, die 2009 auf dem amerikanischen Sender Starz ihre Premiere hatte.

Besetzt mit einem bunten Gemisch aus großteils bereits bekannten Gesichtern, wie z.B. Martin Starr aus der großartigen Serie „Freaks and Geeks“ (im Deutschen Fernsehen als „Voll daneben, voll im Leben“ bekannt) oder Ryan Hansen aus „Veronica Mars“, dreht sich das Geschehen um den Arbeitsalltag in der namensgebenden Cateringfirma.

Sweet Sixteen Feiern. Rock Konzerte. Swinger Parties. Party Down Catering stellt überall sicher, dass die Gäste niemals Durst, Hunger oder gar Langeweile erleiden müssen. Auch wenn dies oftmals eher durch Zufall, denn durch den Fleiß oder die Sorgfalt der, zumeist durch ihre eigenen Probleme (Castings, Scheidungen, frisch gebleichte Zähne, …) geplagten Angestellten geschieht, so ist doch zumindest der „Chef“ Ronald Wayne Donald immer um das Wohl und das Ansehen seiner Truppe bemüht. Zu dieser dysfunktionale Familie stößt nun auch der ehemalige Werbestar Henry (Adam Scott) hinzu, der durch seinen Status als Halbberühmtheit und die baldigen Komplikationen mit seiner Arbeitskollegin Casey (Lizzy Caplan) einen besonders schweren Weg gehen muss.

Trotz seiner durchwegs positiven Kritiken wurde „Party Down“ wegen seiner geringen Einschaltquoten nach der zweiten Staffel 2010 abgesetzt. Ein großer Teil des Casts konnte aber durch die durchgängig hohe Qualität ihrer Leistungen bald Anschluss bei anderen Projekten finden. Adam Scott wechselte beispielsweise zu „Parks and Recreation“, Jane Lynch zu „Glee“ und die wunderbare Lizzy Caplan ist momentan bei „Masters of Sex“ zu sehen.

Im deutschen Sprachraum wurde „Party Down“ noch nicht gesendet, die DVD Boxen zur ersten und zweiten Staffel sind daher nur auf Englisch erhältlich. Es handelt sich aber um relativ leicht verständliches Englisch, einzig einige wenige Begriffe setzen etwas Vorwissen bzw. Recherche voraus.

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