Test: Genial, diese Tablets!

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Als am 27. Januar 2010 von Steve Jobs das erste iPad vorgestellt wurde, revolutionierte es den Tablet-Markt und wurde zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten des Notebooks.
Mittlerweile gibt es das iPad in der dritten Generation und massenhaft andere Hersteller sind diesem Trend gefolgt.

Wie brauchbar sind Tablets eigentlich im Unialltag?

Wir haben uns drei Geräte geschnappt und uns mal angesehen, was diese alles drauf haben.

Das iPad, das wohl berühmteste Tablet auf dem Markt, das BlackBerry PlayBook, das unbekannteste Modell, sowie das überaus geläufige Samsung Galaxy Tab.

Apple sein iPad 3.0 gibt es in zwei Ausführungen: mit und ohne 3G. Die Version ohne 3G ist ausreichend, da es heutzutage schon überall, vorallem auf den Unis, WiFi gibt (Bibliotheken, Cafés, etc.). Außerdem hat man Zugriff auf sein iTunes-Account und kann somit alle gewünschten Lieder, Filme und Serien anhören bzw. ansehen. Auch der Adobe Acrobat Reader läuft einwandfrei, sowie die, für Studenten sehr wichtige, DropBox funktioniert ausgezeichnet. Was wir jedoch bemängelt haben ist, dass Microsoft Office nicht von Haus aus schon verfügbar ist. Stattdessen gibt es aber Alternativen, wie z.B.: Pages, Keynote oder Numbers. Das größte, von uns festgestellte Problem ist, dass es keine Flash-Websites anzeigen kann. Dieses Gerät würden wir vor allem Apple-Fans, sowie auch allen iPhone-Besitzern empfehlen.
Wenn man den Namen das BlackBerry Tablets hört, denkt man eigentlich nur ans spielen, PlayBook. Doch dem ist nicht so! Das Gerät hat ein 7“ Display, ist also ungefähr halb so groß wie das iPad, was besonders praktisch ist, wenn man keine Tasche mit sich herumtragen will, denn es passt wunderbar in viele Jackeninnentaschen. Das Playbook hat uns am meisten überrascht, denn kaum einer weiß überhaupt, dass Blackberry auch ein Tablet hat, welches schon am 27. September 2010 vorgestellt wurde.
Ende Februar hat Blackberry schon das OS2 herausgebracht und es damit zu einem echten Tablet gemacht, welches auch ohne BlackBerry Smartphone nutzungsfähig ist.

Das BlackBerry Playbook ist nunmehr nicht nur für Blackberry-User interessant, sondern auch für alle anderen. Es hat den wohl besten Kalender-, Kontakt- und Mail-Service. Dieser kann nicht nur die Daten abrufen, welche eingetragen sind, sondern sie können auch jeweils untereinander kommunizieren!
Bei einem eingetragenen Termin mit mehreren Teilnehmern werden nicht nur die eingetragenen Daten angezeigt, sondern es werden auch alle verfügbaren Informationen über Facebook u.ä. abgerufen! Mit dem OS2 lassen sich Android Apps mittels einer sogenannten SandBox auf dem PlayBook abspielen wobei die gewohnte Sicherheit durch Blackberry weiterhin gewährleistet ist.
Das PlayBook machte in unserem Test einen außerordentlich positiven Eindruck und wir können ihn nur weiterempfehlen. Es kann einiges besser als das iPad, so ist zum Beispiel das PlayBook HTML5 und Flash kompatibel und schneidet in verschiedensten Browser-Tests am besten ab. Wenn man dazu noch ein BlackBerry Smartphone-Nutzer ist, wäre das PlayBook die idealste Wahl! Die beiden Geräte verstehen sich phänomenal! Wenn sie miteinander verbunden sind, kann man sein BlackBerry Smartphone als Steuerung benutzen und damit schreiben und navigieren. Vergleichbares haben wir bei sonst keinem der Geräte gesehen.

Das Samsung Galaxy Tab 2.0 ist mit 10,1“ das größte und mit 8,6mm Tiefe auch das dünnste von allen drei von uns getesteten Geräten. Man kann es als Tab, und wenn man eine SIM-Karte einlegt, auch als (sehr großes) Smartphone verwenden.
Es verfügt über für Studenten sehr wichtige Programme, wie Microsoft Word, Excel und Power Point und könnte somit theoretisch auch einige Notizblöcke überflüssig machen. Durch den Readers-, Music- und Social Hub hat sich auch Samsung eigene Portale, für Bücher, Zeitungen, Musik, Unterhaltung und Social Media geschaffen. Auch dieses Gerät hat WLAN und HSPA+ und garantiert dadurch ortsunabhängigen, kabellosen Internetzugang. Außerdem lädt es Flash-Webseiten sehr schnell und die Bildschirmauflösung ist mit 1.280 x 800 Pixel auch nicht zu verachten. Was uns manchmal etwas genervt hat ist, dass die Zoom-Funktion nicht immer einwandfrei ihren Zweck erfüllt hat. Leider sind die Kameras mit Abstand mit den niedrigsten Auflösungen (VGA, bzw. drei Megapixel) von allen drei Geräten, ausgestattet.
Ansonsten ist das Surfen im Internet durch die hohe Ladegeschwindigkeit und Flash-Kompatibilität, ein Genuss. Das Galaxy Tab überzeugt uns durch ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis.

iPad (3) BlackBerry PlayBook Samsung Galaxy Tab 2.0
OS iOS von Apple OS2 von BlackBerry Android
Bildschirm Größe 10“ 7“ 10,1“
Dicke 9,7mm 10mm 8,6mm
Anschlüsse Apple Anschluss Micro HDMI, Micro USB, Schnelllade anschluss USB-Anschluss, 3,5mm-Klinkenstecker für Kopfhörer
Verbindungen WiFi, 4G (LTE geht in Ö nicht) WiFi, Bluetooth WiFi, 3G, Bluetooth 3.0
Speicherplatz 16-64GB 16-64GB 16-64GB
Kamera 3 und 5 Megapixel 3 und 5 Megapixel VGA und 3 Megapixel
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