Nächster Halt – Next Stop BUDAPEST

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Extrem gespannt und voller Vorfreude auf das Wochenende erreichen wir den Bahnhof in der ungarischen Hauptstadt, der mit dem in Innsbruck keinesfalls zu vergleichen ist. Auf mich macht er eher den Eindruck, als würde man die Zeit einfach um einige Jahre zurückdrehen. Also eigentlich ganz so, wie ich es mir von Budapest erwartet hatte. Aber nicht all meine Vorstellungen trafen zu wie diese. Im Gegenteil! Jede Sekunde überraschte mich diese Stadt aufs Neue. Arm und Reich. Außergewöhnlich bunt und doch wieder so farblos. Kultur und Party. Schockierend und zugleich unfassbar bezaubernd. Budapest ist eine Stadt für jeden. Hier kommt keiner zu kurz. Meiner Meinung nach ein echter Geheimtipp für Studenten.

Überall in der ganzen Stadt verteilt, findet man bunte Gemälde auf den Mauern der alten Häuser.

Kulturratten aufgepasst!

Für all jene unter euch, die in einer Stadt auch etwas Kultur und Geschichte erleben wollen, ist Budapest genau das Richtige. Von prunkvollen Bauten über jüdische Denkmäler bis hin zu einem der größten Parlamentsgebäuden der Welt findet man hier einfach alles. Mein Tipp: Macht mit bei einer „Free Walking Tour“. Hier wird man von Einheimischen durch die Stadt geführt, man muss nicht viel ausgeben und bekommt außerdem noch viele praktische und interessante Informationen rund um das alltägliche Leben in Budapest.

 

Jüdisches Denkmal: Schuhe am Donauufer

Parlamentsgebäude Budapest

Let’s party!

Kultur ist nichts für euch? Lieber einen Tick mehr Party? – Kein Problem! Sobald es dunkel wird, fängt die Stadt erst richtig an zu leben. In der Kazinczy-Straße wird die Nacht zum Tag gemacht. Ein absolutes Muss ist hier die berühmte Ruinenbar „Szimpla Kert“. Ziemlich „abgefuckt“, aber mit viel Charme hat sie mich sofort überzeugt. Und das Beste an der ganzen Sache: den großen Geldbeutel kann man zu Hause lassen, denn das Bier bekommt man hier schon ab 2€.

Abends machen auch wir die berühmte Ruinenbar unsicher.

Am Tag verwandelt sich die ausgefallene Bar in einen bunten Lebensmittelmarkt, wo Menschen aus der Region ihre Produkte verkaufen. Auch Szimpla Kert selbst kauft hier ein. Jedoch verpassten wir den Markt leider. Trotzdem ist es interessant die riesige Bar auch einmal bei Tageslicht zu sehen. Also unbedingt auch hier einen Blick hineinwerfen.

Die Szimpla Kert bei Tageslicht

Schiff ahoi!

Da macht man einen Städte Trip, denkt man ist weit weg von zu Hause und hat dann trotzdem wieder nur die Donau. Mist? Nein, nein, im Gegenteil! Eine abendliche Schifffahrt darf nicht fehlen. Seht euch vom Wasser aus die leuchtende Stadt an! Am besten noch mit einer Weinverkostung. Also ich zu meinem Teil kann diese nur empfehlen. Aber bitte nur, wenn ihr nicht dazu neigt, seekrank zu werden. Denn nach 7 unterschiedlichen Weinen kann es sonst doch etwas wackelig werden.

Der wunderbare Blick vom Schiff aus auf das erleuchtete Parlamentsgebäude

Kettenbrücke und Burgviertel bei Nacht

Also Lust auf mehr? Dann rein in den Zug und: Nächster Halt – Next Stop BUDAPEST!

Fotos: Theresa Windhofer, Katrin Schefbänker

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