Alpinmesse Innsbruck 2017

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Von 11. – 12. November fand wieder die jährliche Alpinmesse im Messezentrum Innsbruck statt. Über 13 500 Sportler und Interessierte stürmten das Gelände. Darum hieß es besonders am Samstagmorgen anstehen, anstehen und noch mehr anstehen. Aber das Warten lohnte sich. Auf dieser Messe schlagen Sportlerherzen höher. Über 200 Aussteller präsentierten ihre Produkte in den vorwiegenden Bereichen Skifahren, Tourengehen, Freeriden, Trail Running und Klettern. 

Nebenbei gibt es mittlerweile einen immer größer werdenden Reisebereich, wo man sich über alle möglichen Expeditionen, Trekkingtouren und Kulturen informieren konnte. Vorträge wie zum Beispiel „Ski around the world“ oder „Trekking in der Everest Region“ auf der kleinen Reisebühne machen Lust auf mehr.

Für mich als alte Kletterin war natürlich der Boulderbewerb Blocalpin ein absolutes Highlight. Hier battelte sich am Samstag die Kletterelite aus ganz Österreich. Und am Sonntag war dann der Nachwuchs aus Tirol an der Reihe, ihr Können vor den Besuchern der Alpinmesse zu beweisen.

Ihr findet nur Zusehen ist langweilig? Kein Problem. In der Slacklinearea, am Kletterturm sowie am Zlagboard (Trainingsgerät für Kletterer, wobei das Ziel ist, möglichst lange am Board zu hängen) konnten sich Interessierte und Probierfreudige einmal selbst beweisen.

Und das ist noch nicht alles! Da die Alpinmesse ja auch immer im Zeichen des Erlebnisses und der Sicherheit am Berg steht, konnte man sich schon vorab für Workshops wie zum Beispiel „Sicher Klettern“, „Risiko Skihochtouren“ oder auch Fotoworkshops anmelden.
Ich war für euch bei den Kursen „LVS-Training“ und „Alpine Notfallversorgung“ dabei. Mehr dazu findet ihr in dem Artikel „Studying in the mountains – but SAFETY FIRST!

Generell kann ich die Alpinmesse wirklich allen empfehlen. Ich muss jedoch gestehen, dass ich mir von den Ausstellern etwas mehr erwartet hätte. Allerdings hat das riesengroße Angebot rundherum im Nu wieder alles weggemacht. Mein Fazit also: Unbedingt auch nächstes Jahr wieder vorbeischauen, aber nicht vergessen sich früh genug ein paar Workshopplätze zu sichern.

Fotos: Alpinmesse, Simon Rainer, Markus Emprechtinger

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